11.11.2011, 11:30 Uhr

MARKUS SUTTNER BEIM VIOLETTEN KLASSENTREFFEN IM ÖFB-TEAM GUT AUFGENOMMEN

Markus Suttner beim violetten Klassentreffen im ÖFB-Team gut aufgenommen

In Wahrheit war es nur eine Frage der Zeit, bis Markus Suttner endlich der Ruf des Nationalteams ereilen würde. 25 der 27 Pflichtspiele hat der wohl beste heimische Linksverteidiger der Bundesliga bisher schon für die Veilchen bestritten und dabei durchwegs gute Figur gemacht. Diese Tatsache blieb auch Neo-Teamchef Marcel Koller nicht verborgen, der „Sutti“ zunächst noch auf Abruf nominierte, ehe der Hollabrunner schließlich für seinen erkrankten Teamkollegen Georg Margreitter doch einberufen wurde.


„Kurz vor unserem Nachmittagstraining am Dienstag habe ich davon erfahren, am Abend war ich dann schon bei der Nationalmannschaft. Ich bin nie ungeduldig geworden, jetzt hat es geklappt und ich versuche in dieser Woche zu zeigen, was in mir steckt“, so das violette Eigengewächs.


Akklimatisierungsprobleme gab es keine, traf der 24-Jährige doch bei der Nationalmannschaft von seiner Ankunft weg durchwegs fast nur auf schon länger bekannte Gesichter. Von seinen sechs aktuellen Teamkollegen bei den Veilchen abgesehen, hat er schon mit mehr als einem halben Dutzend weiterer A-Teamspielern zusammengespielt. Einerseits mit Ex-Veilchen wie Julian Baumgartlinger, Aleks Dragovic, Robert Almer, Fränky Schiemer oder David Alaba bei der Austria, andererseits im U20 Nationalteam. Suttner war damals bekanntlich genauso wie beispielsweise Sebastian Prödl, Veli Kavlak, Martin Harnik oder Jimmy Hoffer ein fixer Bestandteil der Sensationstruppe die bei der WM 2007 schlussendlich Platz vier eroberte.


Ähnliches gilt auch für den Betreuerstab. Co-Trainer Thomas Janeschitz hatte ihn bereits  in der Austria-Akademie und später als Amateure-Coach unter seinen Fittichen und auch Fitnesscoach Gerhard Zallinger und Sporttherapeut Christoph Ogris arbeiteten lange Jahre mit dem frischgebackenen Teamspieler zusammen.


Die ersten Trainingseinheiten waren für ihn dann gleich sehr vielversprechend: „Die Qualität, das Tempo und vor allem auch das Engagement waren gewaltig. Jeder will sich trotz des Teamgedankens gut präsentieren und das Resultat waren bis jetzt sehr gute Einheiten, in denen der Teamchef auch immer wieder unterbrochen hat, um uns seine Vorstellungen gut zu vermitteln.“


Die Schlagzahl ist also hoch, so wie auch bei der Wiener Austria, die bereits Mitte November auf die 30 Pflichtspiele in dieser Saison zusteuert. Die vorläufige Bilanz von Markus Suttner dazu: „Sowohl in der Meisterschaft, als auch im Europacup ist noch mehr drinnen. International haben wir uns sehr gut präsentiert, aber so wie beispielsweise beim Remis in Alkmaar mit einer 2:0-Führung nach 80 Minuten im Rücken nicht immer die Früchte geerntet. Jetzt heißt es in Kharkiv ein gutes Ergebnis zu holen. Auch in der Meisterschaft spielen wir nicht schlecht, aber Punkteverluste wie in Kapfenberg oder zuletzt gegen Wacker schmerzen. Jetzt heißt es in der Südstadt gegen die Admira zu gewinnen.“


Zuerst geht es aber bereits am Montag mit seinen neuen aber doch altbekannten Kollegen im Nationalteam Richtung Lemberg, wo das Nationalteam am Dienstag im nagelneuen EURO 2012 Stadion auf den Gastgeber Ukraine trifft.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. CASHPOINT SCR Altach 18 36
2. FC Red Bull Salzburg 18 34
3. FK Austria Wien 18 34
4. SK Puntigamer Sturm Graz 17 33
5. SK Rapid Wien 18 24
6. RZ Pellets WAC 17 22
7. FC Admira Wacker Mödling 18 22
8. SV Guntamatic Ried 18 20
9. SKN St. Pölten 18 14
10. SV Mattersburg 18 11
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