25.10.2011, 17:15 Uhr

MARKUS KRAETSCHMER: „DER TURN-AROUND IST GESCHAFFT“

Markus Kraetschmer: „Der Turn-Around ist geschafft“

Die Wiener Austria hat in der abgelaufenen Saison 2010/11 die anvisierten Ziele erreicht und auf vielen Ebenen neue Maßstäbe gesetzt.  AG-Vorstand Markus Kraetschmer ist mit der Entwicklung des gesamten Klubs zufrieden, nachfolgend gibt er den Lesern von www.fk-austria.at nach Fertigstellung des Jahresabschlusses zum 30.06.2011 Einblick in einige der wichtigsten und definitiv auch sehr  erfreulichen Benchmarks:

 

Zu Beginn gleich die mit Sicherheit relevantesten und durchwegs positiven Kennzahlen aus dem wirtschaftlichen Bereich: Der Konzernumsatz (Verein, AG, Merchandising und Gastro GmbH) ist mit 23,4 Millionen Euro gleich um fast 41 Prozent im Vergleich zur Vorsaison gestiegen! Das Konzernergebnis (EGT=Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit) ist mit + 1,2 Millionen Euro ebenso deutlich positiv, wie das Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) mit über + 4,4 Millionen Euro – beide Kennzahlen waren im letzten Jahr noch im negativen Bereich! Die Bilanzsumme des Konzerns FK Austria Wien beträgt mittlerweile fast 29,7 Millionen Euro, ein Beweis für die umfassende Infrastrukturoffensive der letzten Jahre. „Noch ist unser Eigenkapital negativ, aber es gibt ein ganz klar definiertes Szenario dieses in den nächsten Jahren auch in den positiven Bereich zu drehen. Wie schnell dieses Vorhaben zu realisieren ist, hängt auch vom sportlichen Erfolg ab, die Qualifikation für die UEL-Gruppenphase, die wir als vorsichtige Kaufleute natürlich nicht budgetiert haben, hilft uns da mit Sicherheit sehr!“, sagt Kraetschmer.

 

Was diesbezüglich ebenfalls besonders beachtlich ist: Bei gleichbleibender, wenn nicht höherer sportlicher Qualität verfügt die Austria über den günstigsten Kader seit zehn Jahren. Für den sportlichen AG-Vorstand Thomas Parits ist diese Tatsache das Resultat harter Arbeit: „Wir haben versucht, einen ausgewogenen Kader zusammenzustellen, bei dem alle Positionen doppelt besetzt sind. Es ist uns einmal mehr gelungen, in einem vernünftigen finanziellen Rahmen, eine schlagkräftige Mannschaft zusammenzustellen mit der wir, auch international gesehen, gute Figur machen. “ An dieser Stelle ebenfalls zu vermerken ist eine deutlich positive Transferbilanz, die unter anderem durch den Verkauf der ÖFB-Teamspieler Aleksander Dragovic (an den CL-Teilnehmer FC Basel) und Julian Baumgartlinger (in die deutsche Bundesliga zu FSV Mainz 05) zustande kam.

 

Kräftig investiert wurde bei den Veilchen einmal mehr auch bei der Infrastruktur. Mit der Installation der neuen, hochmodernen Flutlichtanlage gelang ein weiterer ganz wichtiger Meilenstein. All diese richtungsweisenden Investitionen (Ost-Tribüne & andere Stadionadaptionen, Rasenheizung, Akademie etc.), die sich allein in den vergangenen drei Jahren auf nun schon fast 25 Millionen Euro belaufen, dienen der nachhaltigen Sicherung einer erfolgreichen Zukunft der Wiener Austria!

 

Mit bereits 91 Sponsoren haben die Veilchen allein seit Jahresanfang 16 neue Partner gewonnen und steuern unaufhaltsam auf einen dreistelligen Wert zu.  AG-Vorstand Markus Kraetschmer freut gerade diese Entwicklung besonders: „Wir sind wirklich stolz, dass wir uns auf eine immer breitere Sponsorenbasis verlassen können. Für die Zukunft des Vereins sind diese vielen Standbeine ein wichtiger Erfolgsfaktor und ein elementarer Baustein unserer neuen Philosophie, an der wir seit 2007 konsequent arbeiten.“

 

Auch personell ist die Wiener Austria auf Wachstumskurs und war, was die Ressourcen auf sämtlichen Ebenen angeht, noch nie so gut aufgestellt. Die beiden Profimannschaften mit eingerechnet, beschäftigt der Klub mittlerweile bereits 110 Angestellte, wobei die Zahl temporären Mitarbeiter am Matchtag natürlich deutlich höher liegt.

 

Mehr als positiv zu erwähnen ist auch ein weiterer Rekordumsatz beim violetten Merchandising: Rund zwei Millionen Euro Umsatz bedeuten schlichtweg eine Steigerung um fünfzig Prozent im Vergleich zur Vorsaison.

 

Genauso beeindruckend ist der gewaltige Sprung bei den Dauerkarten. Im Vergleich zur Saison 2009/10 stieg die Zahl der Abonnements in der abgelaufenen Spielzeit 2010/11 auf fast 6.200, was einem Zuwachs von mehr als 42 Prozent entspricht. Im gleichen Zeitraum konnte die Mitgliederzahl um sechs Prozent auf mittlerweile fast 3.000 Veilchen gesteigert werden.

 

Bei den Zuschauern konnte man in der Saison 2010/11 mit deutlich über 167.000 Stadion-Besuchern einmal mehr zweistellig (10 Prozent) zulegen. Mit einem Schnitt von fast 9.300 Fans pro Meisterschaftsspiel in der Generali  Arena strömten vergangene Saison so viele Anhänger wie noch nie zu den Heimspielen der Austria.

 

Einen deutlichen Sprung gab es dank intensiver Pflege und Bereinigung zudem auch in der Kundendatenbank zu vermelden, die dank vieler Maßnahmen (Austria Live Card, Austria-ID, Abos, sonstige Aktionen) mittlerweile bereits knapp 30.000 Fans umfasst. Im Vergleich zur Vorsaison liegt hier damit eine beachtliche Steigerung von 78 Prozent vor.

 

Auch die violette Online-Community ist so groß wie nie zuvor: Die Austria-Homepage darf sich mittlerweile über bis zu 174.000 unterschiedliche Besucher und 3,8 Millionen Page Impressions (Seitenaufrufe) pro Monat freuen. Ebenfalls stark im Kommen ist auch der offizielle FAK-Youtube-Channels mit bereits 400 Abonnenten (Steigerung um 60 Abonnenten seit Anfang Juli) und 30.000 Views der VIOLA-TV-Beiträge.

 

Und auch im immer bedeutender werdenden Bereich der Social-Media-Plattformen können wir  uns über stetig steigende Kennzahlen freuen: Die offizielle Facebook-Seite der Wiener Austria (www.facebook.com/fkaustria), die täglich  über die Geschehnisse am Verteilerkreis informiert, hat mittlerweile mehr als 36.000 Fans (Steigerung seit Anfang Juli um 4.800 Personen). Pro violetten Facebook-Beitrag gibt es ca. 35.000 bis 55.000 Zugriffe. Auf Twitter hat die Wiener Austria bereits über 1.750 Follower (Steigerung um 350 Follower seit Anfang Juli).

 

All diese Zahlen belegen also eindrucksvoll, dass die Wiener Austria trotz wirtschaftlich schwieriger Zeiten die Basis für eine nachhaltig erfolgreiche Zukunft gelegt hat. „Die vorliegenden Kennzahlen sind eine schöne Momentaufnahme und der Beweis, dass der eingeschlagene Weg richtig ist und von Präsident Wolfgang Katzian angefangen, alle an einem Strang ziehen. Es gibt aber keinen Grund nachzulassen, sondern es gilt diesen Weg konsequent weiterzugehen, dann werden wir sowohl sportlich, als auch wirtschaftlich weiter erfolgreich sein!“, meint Kraetschmer abschließend.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. CASHPOINT SCR Altach 18 36
2. FC Red Bull Salzburg 18 34
3. SK Puntigamer Sturm Graz 17 33
4. FK Austria Wien 18 32
5. SK Rapid Wien 18 24
6. FC Admira Wacker Mödling 18 23
7. RZ Pellets WAC 17 22
8. SV Guntamatic Ried 18 17
9. SV Mattersburg 18 14
10. SKN St. Pölten 18 14
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