26.06.2011, 08:54 Uhr

MARGREITTER FREUT SICH SEHR FÜR SEINE TAMIRA

Margreitter freut sich sehr für seine Tamira

Sonntagmorgen, Tag 3 im Trainingslager in Flachau. Von der Sonne ist nach wie vor keine Spur, es regnet, die Temperaturen sind auf 12 Grad gesunken. Georg Margreitter macht das kühle, nasskalte Wetter aber gar nichts aus, im Gegenteil, er strahlt mit der hinter den dicken Regenwolken versteckten Sonne um die Wette.

 

Mit ein Grund dafür ist der Siegeslauf seiner Freundin Tamira Paszek. Sie kämpfte sich am Samstag sensationell ins Achtelfinale des Tennisturniers in Wimbledon und schloss damit an ihren größten Erfolge an, die aber schon einige Jahre zurück liegen.

 

Sofort nach dem historischen Sieg telefonierte das Paar, Margreitter überreichte seiner Tamira dabei auch gleich die Glückwünsche der Austria-Spieler, die am Rande des Trainingslagers das Spiel mitverfolgten. „Ich freue mich total für sie“, sagte der stolze Freund, „sie musste so viel durchmachen, hat sich taff aber wieder zurück gekämpft in ihre Karriere.“

 

Was ihn besonders stolz macht, ist die Tatsache, dass „sie sich auf dem harten Weg zurück alles ganz alleine erarbeitet  hat. Das motiviert mich auch, denn es zeigt, was man mit eisernem Willen alles leisten kann und das vieles machbar ist, wenn man von sich selber überzeugt ist.“

 

Tamira Paszeks Ausrufezeichen gibt auch Margreitter einen zusätzlichen psychischen Schub für die kommenden Wochen. Mit Kaja Rogulj ist ein weiterer Innenverteidiger verpflichtet worden, die Ansprüche haben sich für Margreitter deswegen aber nicht geändert. „Einen harten Konkurrenzkampf wird es bei einem Klub wie Austria Wien immer geben, aber dem stelle ich mich gerne.“

 

Und auch die momentan durchwachsene Witterung in Salzburg kann seine gute Laune ganz und gar nicht trüben. „In Flachau ist angefangen von den Hotelzimmern, über die sensationelle Küche oder den wunderbaren Rasen des Trainingsplatzes alles tiptop. Zudem haben wir so eine lässige Truppe, die sich immer besser zusammen findet und sehr erfolgsorientiert denkt. Man spürt, dass jeder etwas erreichen will.“

 

So wie seine Tamira, die beim traditionsreichsten Grand-Slam-Turnier bereits zum zweiten Mal nach 2007 im Achtelfinale steht.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. CASHPOINT SCR Altach 20 42
2. FC Red Bull Salzburg 20 40
3. SK Puntigamer Sturm Graz 20 39
4. FK Austria Wien 20 37
5. SK Rapid Wien 20 27
6. FC Admira Wacker Mödling 20 23
7. RZ Pellets WAC 20 22
8. SV Guntamatic Ried 20 20
9. SKN St. Pölten 20 18
10. SV Mattersburg 20 14
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