21.09.2011, 13:30 Uhr

GÜNTHER ARNBERGER IST NACH SCHIENBEINBRUCH IM CUP SCHON WIEDER GEFASST

Günther Arnberger ist nach Schienbeinbruch im Cup schon wieder gefasst

Das Cup-Match der Austria Amateure gegen den LASK am gestrigen Dienstag hatte gar nicht so sehr wegen der klaren Niederlage, sondern vor allem wegen der schweren Verletzung von Tormann Günther Arnberger einen fahlen Beigeschmack. Beim 1:0-Führungstreffer für die Stahlstädter in der 19. Minute kollidierte der Keeper der Austria Amateure mit Torschützen Leonhard Kaufmann so unglücklich, dass er sich einen Schienbeinbruch zuzog.


Austrias Tormanntrainer Franz Gruber, der mit Arnberger heute morgen bereits telefonierte, kann aber trotz der schweren Verletzung leichte Entwarnung geben: „Günther ist gefasst, klar ist es ein kleiner Rückschlag für ihn, aber er kann schon bald mit der Rehabilitation beginnen. Zum Glück ist, wie bei solchen Verletzungen oft der Fall, nicht auch der Unterschenkel, sondern wirklich nur das Schienbein gebrochen. Morgen Donnerstag wird er von Klubarzt Alexander Kmen in Döbling operiert.“


Der weitere Fahrplan laut Gruber: Nach fünf Tagen kann der Gips am glatten Bruch, der vermutlich genagelt wird, entfernt werden und nach einer Woche ist bereits wieder Ergometer-Training für den dritten Tormann der Kampfmannschaft möglich. Gruber zu einem möglichen Comeback-Termin des vielfachen Nachwuchsteamspielers: „Im Herbst wird er kein Spiel mehr bestreiten, aber wir hoffen alle, dass er im neuen Jahr wieder dabei ist.“


Bis dahin benötigen die Veilchen einen neue dritte Kraft im Tor, wobei sich die Situation für Gruber  nun folgender Maßen präsentiert: „In der Reihenfolge rückt jetzt Amateure-Tormann Stefan Krell nach. Wir werden ihn intensiv darauf vorbereiten. Viele Chancen bekommt man bei der Austria nicht. Jetzt hat er eine und wir alle hoffen, dass er sie gut nützt. Dafür haben wir ihn geholt und dafür hat er schließlich auch einen Vertrag bei uns bekommen. Jetzt heißt es für Stefan erst recht ordentlich Gas zu geben.“


Eine weitere Option ist für Gruber vielleicht auch das erst 15-jährige Ausnahmetalent Osman Hadzikic. Der Youngster wurde trotz seiner jungen Jahre bereits diesen Sommer zu den Austria Amateuren hochgezogen. Dort hinterließ er einen starken Eindruck, wie auch sein „Amas“-Tormanncoach Thomas Fasching, der mit Arnberger ebenfalls in engem Kontakt steht, bestätigt: „Hadzikic ist für sein Alter schon sehr weit und hat sich bei uns gut eingefügt. Klar ist in manchen Bereichen noch Luft nach oben, aber seine Anlagen sind sehr vielversprechend.“ Die nächsten Talente rücken also, wie in solch einem schwierigen Fall üblich, bereits wieder nach.


Hoffnung, Mut und Ansporn zugleich sollte Günter Arnberger nicht zuletzt das Beispiel seines Amateure-Mannschaftskollegen Michael Novak geben. Nach einer unglaublichen Verletzungsmisere, die ihm zuletzt noch eine Bandscheibenoperation bescherte, feierte  er vergangene Ostliga-Runde gegen Schwechat (5:1) nach toller Therapie und nur neun Wochen Verletzungspause ein Traum-Comeback. Gleich mit der ersten Ballberührung nach seiner Einwechslung schloss Novak einen sehenswerten Alleingang zum 4:1 ab. Ein Treffer, der gerade nach solch einer Odyssee ein weiter größeres Erfolgserlebnis ist, als sich manch Außenstehender vorstellen kann.

 

In diesem Sinne - alles Gute Günther!

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 9 22
2. FC Red Bull Salzburg 9 18
3. SK Rapid Wien 9 16
4. CASHPOINT SCR Altach 9 16
5. FK Austria Wien 9 13
6. SV Guntamatic Ried 9 11
7. RZ Pellets WAC 9 9
8. FC Admira Wacker Mödling 9 9
9. SKN St. Pölten 9 6
10. SV Mattersburg 9 5
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