13.12.2011, 11:30 Uhr

GEORG MARGREITTER BRENNT AUF COMEBACK GEGEN MALMÖ

Georg Margreitter brennt auf Comeback gegen Malmö

Im letzten Heimspiel der Veilchen gegen Mattersburg musste Georg Margreitter angeschlagen vom Platz. Nach einer schmerzhaften Bauchmuskelverletzung könnte der Vorarlberger am kommenden Donnerstag im Europa League-Spiel gegen Malmö FF mit etwas Glück aber wieder zur Verfügung stehen.


Die 1:5-Niederlage seiner Kollegen bei Sturm Graz konnte der 23-Jährige daher nur von zu Hause verfolgen. Die Ernüchterung war für ihn aber wohl dennoch die gleiche, wie bei den Spielern vor Ort: „Zweifellos war das ein ganz bitterer Tag für uns Spieler und überhaupt für alle Veilchen. Dennoch oder gerade deswegen darf man als Profi selbst nach solch einer Packung nicht den Kopf in den Sand stecken. Jetzt ist Selbstvertrauen gefragt, gegen Malmö müssen elf Typen am Platz stehen, die sich zerreißen wollen.“


Nur dann sieht der ÖFB-Teamspieler gegen einen, für ihn, medial weit unterschätzten Gegner die Chance den nötigen Sieg einzufahren: „Im Vorfeld wird vielerseits davon ausgegangen, dass wir dieses Match sowieso gewinnen. Für mich ist das alles andere als eine Selbstverständlichkeit. Gerade jetzt ist Überheblichkeit nicht angebracht.“


Die Begründung dafür kommt von Margreitter wie aus der Pistole geschossen: „Bei unserem Erfolg in Malmö hätten wir genauso gut verlieren können. Wir waren damals sehr effizient, haben alle defensiv konsequent gearbeitet und aus drei Halbchancen zwei Tore gemacht.  Wir hatten also den Spielverlauf auf unserer Seite. Vor zwei Wochen hat Malmö mit dem überraschenden 0:0 zu Hause gegen Alkmaar klar gezeigt, wie stark noch mit ihnen zu rechnen ist. Sie haben den holländischen Tabellenführer mehr als eine Stunde förmlich an die Wand gespielt. Wir sind also gewarnt.“


Inwieweit das Meisterschaftsende der Schweden vor bald zwei Monaten einen positiven oder negativen Effekt auf Malmö haben könnte, traut er sich nicht einzuschätzen: „Ich habe solch eine Situation noch nie selbst erlebt. Einerseits könnte ihnen ein wenig der Rhythmus fehlen, andererseits haben sie so die Möglichkeit, ihre ganze Energie noch einmal auf dieses eine Match zu bündeln.“


Der volle Fokus gilt für ihn aber ohnedies mehr der eigenen Vorstellung: „Wir müssen unsere Leistung abrufen. Es bringt nichts, den Gegner oder noch viel mehr den Spielverlauf in Alkmaar beim Duell mit Kharkiv zu beobachten. Bei uns fängt es an. Wenn wir gewinnen, dann können wir noch immer einen Blick nach Holland werfen. Der Aufstieg wäre natürlich eine tolle Sache, aber wir haben nur unsere eigene Performance in der Hand und auf die müssen wir uns konzentrieren.“

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 9 22
2. FC Red Bull Salzburg 9 18
3. SK Rapid Wien 9 16
4. CASHPOINT SCR Altach 9 16
5. FK Austria Wien 9 13
6. SV Guntamatic Ried 9 11
7. RZ Pellets WAC 9 9
8. FC Admira Wacker Mödling 9 9
9. SKN St. Pölten 9 6
10. SV Mattersburg 9 5
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