08.04.2011, 09:40 Uhr

GEORG MARGREITTER: „DIE NÄCHSTE PARTIE IST IMMER DIE WICHTIGSTE!“

Georg Margreitter: „Die nächste Partie ist immer die wichtigste!“

Gerade einmal vier Tore hat die Austria-Abwehr in bisher acht Frühjahrspartien hinnehmen müssen. In vier Spielen davon blieb die violette Hintermannschaft überhaupt ohne Gegentreffer. Sicher auch ein Verdienst von Youngster Georg Margreitter, der seit der Winterpause alle Austria-Pflichtspiele über die volle Distanz bestritt und sogar schon mit einem Tor samt Assist glänzen kann.


Der Sprung in die Startelf ist ihm also endgültig geglückt. „Diese Tatsache und unsere derzeitige Tabellenführung beflügeln, aber ich und das ganze Team sind noch lange nicht am Ziel.“ Wie die neun verbleibenden Spiele bis zum Meisterschaftsende anzugehen sind, ist für Margreitter simpel: „Wir müssen uns mit jedem Match einzeln und ausgiebig befassen. Die nächste Partie ist immer die wichtigste.“


Dem gerade aus dem US-Profisport geläufigen Sprichwort „Offensive gewinnt Spiele, Defensive gewinnt Meisterschaften" kann er auf alle Fälle einiges abgewinnen: „Wenn hinten einmal die Null steht, hat man zumindest schon einen Punkt geholt. Vorne sind wir mittlerweile so stark, dass wir uns in jedem Match Möglichkeiten erarbeiten. Insofern steckt schon Wahrheit in dem Spruch.“


Genau mit dieser Intention geht der ehemalige U21-Teamkapitän mit den Veilchen auch ins Auswärtsspiel in Kapfenberg: „Hinten müssen wir uns im Vergleich zum Spiel in Wien steigern. Gerade bei gegnerischen Standards heißt es zuzulegen und auch Fouls im Gefahrenbereich rund um den Strafraum sollten bei aller nötiger Aggressivität gegen diese kampfstarke Truppe möglichst vermieden werden. Wir müssen physisch voll dagegen halten und ein frühes Tor wäre für die drei Punkte sehr viel wert.“


Einer, der für ihn spätestens seit dem Doppelpack gegen die Obersteirer hier wieder ein ganz heißer Kandidat sein dürfte, ist Stürmer Tomas Jun: „Wir haben uns alle irrsinnig für ihn gefreut, dass ihm endlich der Knopf aufgegangen ist.  Er hat ein unglaubliches Gespür am Ball und ist für mich, wie ich in jedem Training immer wieder feststellen kann, mit Sicherheit einer der besten Stürmer der gesamten Bundesliga.“


Die Situation in der Tabelle vorne weg zu stehen und auch die mögliche nervliche Belastung ist dem Vorarlberger nicht gänzlich neu: „In der Aufstiegssaison mit Wiener Neustadt waren wir de facto verdammt dazu am Ende oben zu stehen. Der Druck war groß, aber wir haben ihn bewältigt und auch ich habe davon sicher einige Erfahrung mitnehmen können.“


Mit seinen Erwartungen und jenen der Mannschaft für den Zielsprint braucht man für ihn mittlerweile nicht mehr hinter dem Baum halten: „Wer zu diesem Zeitpunkt mit etwas Vorsprung auf Platz eins liegt, der will Meister werden. Der nächste Schritt dorthin wäre eine gute Performance in Kapfenberg und allein darauf liegt bis zum Sonntag unser Fokus!“

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 9 22
2. FC Red Bull Salzburg 9 18
3. SK Rapid Wien 9 16
4. CASHPOINT SCR Altach 9 16
5. FK Austria Wien 9 13
6. SV Guntamatic Ried 9 11
7. RZ Pellets WAC 9 9
8. FC Admira Wacker Mödling 9 9
9. SKN St. Pölten 9 6
10. SV Mattersburg 9 5
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