18.07.2011, 13:10 Uhr

FLUTLICHTANLAGE NEU – DER WIENER AUSTRIA GEHT WEIT MEHR ALS NUR EIN LICHT AUF!

Flutlichtanlage Neu – Der Wiener Austria geht weit mehr als nur ein Licht auf!

Sommerzeit ist Bauzeit bei der Wiener Austria. Schon fast traditionell rollen in der heißen Jahreszeit rund um die Generali Arena die Bagger. Standen in den vergangenen Jahren der Bau der Osttribüne, die Eckenschließung WEST/NORD, die neuen Treppenaufgänge der Südtribüne, die Neugestaltung der kompletten Presse-Infrastruktur, die Installierung der Rasenheizung oder die Austria-Akademie in den Sommermonaten auf dem Programm, so ist dieses Mal die Flutlichtanlage im Stadion dran.

 

Baubeginn für die vier neuen, gewaltigen Masten war vor knapp einem Monat am 20. Juni und damit nur drei Tage nach dem Jubiläumsmatch gegen die FIGO-All-Stars. Augenscheinlich sind die vier separaten Baustellen an den jeweiligen Tribünenecken schon jetzt. Die gewaltigen Aushubarbeiten für die Verankerungen (jeweils ca. 8x8 Meter) sind bis auf die Ecke Süd-West bereits abgeschlossen und auch die Erstellung des Fundaments für die vier Türme ist bereits voll am Laufen.

 

 

Bis Ende August sollten diese Vorarbeiten, immer gute Wetterbedingungen vorausgesetzt, abgeschlossen sein. Dann geht es in der Länderspielpause Anfang September endgültig in die heiße Phase. Auf die beeindruckenden Verbindungsstücke, im Fachdeutsch „Fußflantsche“ (siehe Bild oben), werden dann die, in drei Teilstücken angelieferten, jeweils 40 Meter hohen Masten, aufgesetzt.

 

Parallel dazu werden die Lichtbühnen mit 58 Strahlern pro Mast bestückt, ehe sie in der Endphase per Kran an ihrem endgültigen Bestimmungsort in luftiger Höhe gelangen. Die Masten, die übrigens von innen für Wartungsarbeiten begehbar sind und die dazugehörigen Lichtanlagen sind klarer Weise auf dem letzten Stand der Technik und spielen wirklich alle Stückchen. Für die nötige Stromversorgung werden insgesamt mehr als fünf Kilometer Kabel verlegt, teilweise auch in den Spitzböden der Tribünen, um Kosten zu sparen.

 

Wäre die Erhöhung der LUX-Zahl auf bis zu 1400 LUX für sich allein beinahe eine 50 prozentige Steigerung zum Ist-Zustand, so wird dieser Wert aufgrund mehrerer Aspekte noch einmal überproportional gesteigert. Verantwortlich dafür ist nicht nur die neue Technologie, sondern vor allem der Fakt, dass die Masten deutlich näher an den Rasen heranrücken  und dank einer Neigung von elf Grad zukünftig auf Höhe der Cornerfahne bis direkt an die Spielfeldgrenze reichen. Dank dieses Quantensprungs in Sachen Beleuchtung sind zukünftig auch deutlich bessere HD-Übertragungen aus der Generali Arena möglich.

 

 

Mit der Installierung der neuen Lichtanlage wurden darüber hinaus gleich mehrere Fliegen mit einer Klatsche geschlagen. Nicht nur, dass in Kürze eine Generalsanierung  bzw. ein Teilaustausch der bestehenden Masten fällig geworden wäre, gibt es noch einen weiteren, zentralen Vorteil aus dieser Modernisierung. Die Anlage erzeugt eine deutlich geringere Lichtverschmutzung als bisher für die Nachbarschaft, da durch die neue Technik das Licht stark gebündelt auf das Spielfeld trifft.

 

Bis zur endgültigen Fertigstellung sind selbstverständlich auch die alten Masten noch voll funktionstüchtig, um den laufenden Betrieb in keinster Weise zu  gefährden. Voraussichtlich bis Mitte/Ende September und damit zeitgerecht bis zu einer möglichen Europa League-Gruppenphase soll das brandneue Flutlicht dann die Generali Arena zukünftig in ein noch viel helleres Licht tauchen.

 

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 18 36
2. CASHPOINT SCR Altach 18 36
3. FC Red Bull Salzburg 18 34
4. FK Austria Wien 18 34
5. SK Rapid Wien 18 24
6. RZ Pellets WAC 18 22
7. FC Admira Wacker Mödling 18 22
8. SV Guntamatic Ried 18 20
9. SKN St. Pölten 18 14
10. SV Mattersburg 18 11
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