09.04.2011, 14:00 Uhr

FACTS, SCHMANKERL UND DIE JÜNGSTEN GASTSPIELE DER VEILCHEN IN KAPFENBERG

Facts, Schmankerl und die jüngsten Gastspiele der Veilchen in Kapfenberg

Am Sonntag gastiert die Wiener Austria in Kapfenberg. Seit dem Wiederaufstieg der Steirer im Jahr 2008 blicken die Veilchen dort auf eine ausgeglichene Bilanz zurück. Bei je einem Sieg für beide Teams, endeten die Begegnungen gleich drei Mal mit einem Unentschieden. Nachfolgend ein kurzer Rückblick auf diese fünf Spiele, die nicht selten eine heiße Schlussphase hatten.


Über 40 Jahre waren vergangen, bis die Wiener Austria am 13. Juli 2008 erstmals wieder ein Meisterschaftsspiel im Franz-Fekete-Stadion bestritt. Am 29. April 1967 war das zuletzt der Fall, als der aktuelle violette AG-Vorstand Thomas Parits das Goldtor bei einem 1:0-Sieg geschossen hatte.


Auch im Sommer 2008 sah schon alles nach einem schlussendlich verdienten 2:1-Erfolg für die Veilchen aus. Michael Liendl, damals noch auf Seiten der Steirer, brachte die Falken in Front, aber quasi im Gegenzug traf Mario Bazina zum Ausgleich, ehe Rubin Okotie in Minute 73 die Führung besorgte. Mit dem sprichwörtlichen Schlusspfiff traf unser unbedrängter China-Import Xiang Sun das Leder im eigenen Strafraum allerdings derart unglücklich, dass der Ball an Szabolcs Safar vorbei zum 2:2-Endstand im Tor landete (92.).


Im Herbst darauf klappte es aber schließlich mit der vollen Punkteausbeute. Einmal mehr fiel das entscheidende Tor spät. Jacek Bak erzielte beim 2:1-Erfolg die Führung für Violett und Joachim Standfest traf nach einer tollen Suttner-Hereingabe von links aus kurzer Distanz schließlich in der 86. Minute zum Endstand. Ein knappes Jahr später, im Oktober 2009, lief es dafür beinahe umgekehrt, als Markus Felfernig dieses Mal für den KSV in der Schlussphase das einzige Tor beim 1:0-Erfolg schoss.


Im Sensations-Frühjahr 2010 war Fortuna dann dafür wieder auf Seiten der Violetten, als Michael Liendl per Freistoß in der 91. Minute zumindest noch zum 1:1 traf. Fast schon untypisch früh fielen die Tore dagegen im bisher einzigen Antreten der Veilchen in Kapfenberg diese Saison. Deni Alar traf nach nicht einmal vier Minuten zur Führung, Roland Linz glich eine Viertelstunde später aus. Die Austria blieb in der Folge zwar das überlegene Team, konnte aber keinen Treffer mehr erzielen.


Von den jüngsten sechs Heimspielen konnte Kapfenberg nur das letzte gegen Ried gewinnen (2:1). Zuvor gelang vor eigenem Publikum seit Anfang November kein voller Erfolg mehr. Die Gesamtbilanz der Falken im Franz-Fekete-Stadion in der Spielzeit 2010/11: Drei Siege, sechs Remis und vier Niederlagen.


Gerade die tolle Auswärtsbilanz der Wiener Austria in dieser Saison mit acht Siegen, vier Remis und nur einer einzigen Niederlage stimmt aber optimistisch. Umso mehr, als es gerade im Frühjahr in der Fremde wie am Schnürchen lief. Zwei Siege beim LASK und in Innsbruck sowie ein Unentschieden in Salzburg bei dem beeindruckenden Torverhältnis von 8:1 machen Hoffnung darauf, dass die Veilchen diesen beeindruckenden Erfolgsrun fortsetzen können.

Daten und Fakten vor dieser Runde:
- Tabellenführer Austria Wien hat von den letzten 13 Meisterschaftsspielen nur zwei verloren - beide daheim gegen Rapid. Die einzige Niederlage außerhalb Wiens hat das beste Auswärtsteam der Liga am 6. November beim 1:2 in Ried erlitten.


- Das erste Saisonduell der beiden Mannschaften in Kapfenberg endete 1:1. Der letzte Heimsieg gegen die Austria gelang den Steirern am 28. Oktober 2009 (1:0).


Gesamtbilanz: 33 Spiele / 4 S / 8 U / 21 N – Tore: 31:72

Heimbilanz: 16 Spiele /  3 S / 6 U / 7 N – Tore: 18:29

1. Spiel gegeneinander: 28.10.1951 (0:2)
1. Heimspiel: 28.10.1951 (0:2)
Höchster Sieg: 3:2 (04.09.1957)

Höchster Heimsieg: 3:2 (04.09.1957)
Höchste Niederlage: 1:5 (27.08.1961 / 13.11.2010)
Höchste Heimniederlage: 2:5 (02.09.1956 / 30.05.1964)

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 9 22
2. FC Red Bull Salzburg 8 17
3. SK Rapid Wien 9 16
4. CASHPOINT SCR Altach 8 15
5. FK Austria Wien 9 13
6. SV Guntamatic Ried 9 11
7. RZ Pellets WAC 9 9
8. FC Admira Wacker Mödling 9 9
9. SKN St. Pölten 9 6
10. SV Mattersburg 9 5
» zur Gesamttabelle