20.06.2011, 14:38 Uhr

EUROPA LEAGUE: AUF NACH MONTENEGRO!

Europa League: Auf nach Montenegro!

Aller guten Dinge sind vier. Trainer Karl Daxbacher führt den FK Austria Wien bereits zum vierten Mal in eine Europacup-Saison, möglich waren alle Himmelsrichtungen in Europa, aus der Lostrommel wurde für uns in Nyon letztendlich der FK Rudar Pljevlja gezogen. Die Violetten waren für die zweite Runde gesetzt, die Spiele finden voraussichtlich am 14.07. (auswärts) und 21.07. statt.

 

Das Ziel in der diesjährigen Europa League ist natürlich wieder das Erreichen der Gruppenphase im Herbst. In den vergangenen drei Jahren hat es nur einmal dafür gereicht. 2009/10 wurde Metalurg Donetsk ausgeschalten, in der Saison davor sind wir an Lech Posen in der Verlängerung gescheitert, im Vorjahr denkbar knapp an Aris Saloniki.

 

Die Montenegriner sind regierender Cupsieger, waren 2010 erstmals Meister. In der abgelaufenen Saison 2010/11 belegte Rudar Pljevlja mit deutlichem Rückstand auf Meister Mogren Budva und Vizemeister Budućnost Podgorica den dritten Platz. Im Pokal dagegen wurde durch ein 5:4 im Elfmeterschießen im Endspiel gegen Mogren Budva der Titel erfolgreich verteidigt, nachdem es nach regulärer Spielzeit 1:1 und nach Verlängerung 2:2 gestanden hatte.

 

Erste Infos zu Montenegro und Österreich: Sturm Graz hatte es 2009 mit einem Klub aus Montenegro zu tun, die Grazer gewannen damals im Rahmen der dritten Europaleague-Qualifikationsrunde 2:1 bei OFK Petrovac (Spielort war Podgorica) und 5:0 zu Hause.

Trainer Karl Daxbacher weiß von der Mannschaft noch kaum etwas: "Wir werden versuchen, sie in den kommenden Wochen zu beobachten und uns dann ein genaues Bild machen. Es ist zu erwarten, dass es wie so viele ex-jugoslawische Teams eine technisch gute Truppe mit starken Fußballern ist. Viele Spieler aus diesen Regionen spielen ja bekanntlich in europäischen Topligen."

 

Infos für Karten bzw. die Auswärtsreise werden in den kommenden Tagen noch gesondert bekannt gegeben. 

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 9 22
2. FC Red Bull Salzburg 9 18
3. SK Rapid Wien 9 16
4. CASHPOINT SCR Altach 9 16
5. FK Austria Wien 9 13
6. SV Guntamatic Ried 9 11
7. RZ Pellets WAC 9 9
8. FC Admira Wacker Mödling 9 9
9. SKN St. Pölten 9 6
10. SV Mattersburg 9 5
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