19.11.2011, 14:01 Uhr

ERÖFFNUNG DES HUGO MEISL GEDENKRAUMES: EIN FAMILIENTREFFEN MIT VIEL PROMINENZ!

Eröffnung des Hugo Meisl Gedenkraumes: Ein Familientreffen mit viel Prominenz!

Am Freitag wurde im FK Austria Wien-Museum der neu gestaltete Hugo Meisl Gedenkraum feierlich eröffnet. Die Veranstaltung begann im Event-Raum des Viola-Pubs mit einer Begrüßung von AG-Vorstand Mag. Markus Kraetschmer und dem Erklären der Hintergründe, wie es zu diesem Gedenkraum gekommen ist von Museums-Kurator Gerhard Kaltenbeck. Seitens der Stadt Wien fand Sport-Stadtrat Christian Oxonitsch lobende Worte für das Engagement des Austria-Museums und brachte seine Freude zum Ausdruck, dass die Möbel doch noch eine neue Heimat gefunden haben.

 

Der erste Höhepunkt der Veranstaltung war die Gesprächsrunde mit den vier Enkelkindern von Hugo Meisl. Sie erzählten,  wie ihre Erinnerungen an das Wohnzimmer im Karl-Marx-Hof sind, wie engagiert ihr Großvater in Sachen Fußball unterwegs war und wie froh sie sind, dass die Austria sich bereit erklärt hat, die Möbel nun in dieser Form der Öffentlichkeit zu präsentieren. Neben den Enkelkindern waren auch viele andere Verwandte, wie z.B. Nachkommen der Ehefrau von Hugo Meisl, Maria Bican, anwesend, wodurch diese Veranstaltung auch zu einem großen Familientreffen wurde.

 

Nachdem ÖFB-Präsident Leo Windtner seitens des ÖFBs zur Gestaltung dieses Gedenkraumes gratulierte, auf die Bedeutung von Hugo Meisl – er bezeichnete ihn als den Leonardo da Vinci des Fußballs - für die Entwicklung des Fußballsports in Österreich hinwies und von einer ähnlichen Serie, wie es das Wunderteam in den 1930er Jahren vormachte „träumte“, kam es zum nächsten Höhepunkt.

 

Im Nachlass von Hugo Meisl fanden sich Noten mit Liedtext aus dem Jahre 1933 mit dem Titel „der Wunderteammarsch“, die von den Enkelkindern an das Austria-Museum übergeben wurden. Eine 20-köpfige Eisenbahner-Blasmusikkapelle aus Favoriten, die im Vorjahr ihren 90-jährigen Bestand feierte, spielte unter der Leitung des Ehrenkapellmeisters Johann Österreicher diesen Wunderteammarsch. Man kann diesen Auftritt durchaus als Welturaufführung dieses Marsches bezeichnen, die Originalnoten waren nämlich nur für Klavier konzipiert, Kapellmeister Österreicher arrangierte diese für eine Musikkapelle. Der Schulchor der HLW am Reumannplatz sang dazu den Originaltext, was die mehr als 100 Anwesenden zu lautstarken Beifallskundgebungen animierte.

 

Nachdem die für eine Musikkapelle arrangierten handschriftlichen Noten vom Bezirksvorsteher-Stellvertreter von Favoriten Josef Kaindl an Austria-Vizepräsident Rudi Reisner übergeben wurden, begab man sich in das Austria Museum, um den Gedenkraum durch Enthüllung des „Eingangsportales“ offiziell zu eröffnen. Die Enkelkinder erzählten den interessierten Zuhörern viele Geschichten, Episoden und persönliche Erinnerungen aus der Vergangenheit.

 

Mit diesem „Hugo Meisl  Gedenkraum“ hat die Austria einmal mehr bewiesen, welche Bedeutung für sie das Wort „Tradition“ und das Auseinandersetzen mit der Geschichte des Vereins und des Österreichischen Fußballsports insgesamt hat. Der Leitspruch lautet: Violett ist mehr als eine Farbe, die Austria ist mehr als Fußballverein.

 

Der Gedenkraum ist ab Montag, dem 21. November 2011, für jedermann zugänglich.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 9 22
2. FC Red Bull Salzburg 8 17
3. SK Rapid Wien 9 16
4. CASHPOINT SCR Altach 8 15
5. FK Austria Wien 9 13
6. SV Guntamatic Ried 9 11
7. RZ Pellets WAC 9 9
8. FC Admira Wacker Mödling 9 9
9. SKN St. Pölten 9 6
10. SV Mattersburg 9 5
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