13.10.2011, 13:00 Uhr

EMIR DILAVER: „MEINE ZEIT KOMMT!“

Emir Dilaver: „Meine Zeit kommt!“

Nach dem Länderspiel-Doppel gegen Holland und Schottland kehrte Emir Dilaver mit seinem U21-Teamkollegen Heinz Lindner und Dario Tadic am Dienstag nach Wien zurück und absolvierte gestern im Vorfeld des Auswärtsspiels gegen Ried am kommenden Samstag erstmals seit eineinhalb Wochen gleich wieder ein Doppeltraining mit den Veilchen.


Sein Resümee zu den zwei starken, aber glücklosen Vorstellungen der U21: „Vier Punkte waren zumindest eingeplant. Einer ist zu wenig. In beiden Spielen waren wir klar das bessere Team. Gegen Holland hat Nacer Barazite mit einem Tausend-Gulden-Schuss den Treffer gemacht und wir den Elfmeter nicht genützt und dazu noch von zwanzig weiteren Torschüssen nicht einen versenkt. In Schottland waren wir genauso überlegen und konnten die Führung zwei Mal nicht verteidigen. Es war viel mehr drin, mit meiner Leistung kann ich nach einem guten Feedback von Teamchef Andi Herzog aber zufrieden sein.“


Länderspiele waren gestern, heute steht beim 20-Jährigen bereits wieder die Meisterschaft im Vordergrund: „In Ried wartet ein schweres Match, aber wir wollen unseren Erfolgsrun fortsetzen.“ Dass seine Rolle dabei und in den vergangenen Partien als Ersatzspieler nicht immer eine leichte war, nimmt Dilaver kämpferisch: „Ich fühle mich eigentlich immer besser. Der Einsatz im Training passt und meine Chance wird kommen.“


Seine Zukunft bei Violett sieht er auf alle Fälle rosig: „Ich weiß, dass der Verein auf mich baut und so werden wir schon bald noch sehr viel Freude miteinander haben. Die Konkurrenz ist groß, aber da muss ich durch. Von Routiniers wie einem Peter Hlinka und Florian Mader kann ich noch viel lernen, auch wenn ich glaube, dass ich als Sechser trotz meines jungen Alters schon einiges an Qualität besitze. Ich habe schon in der Vergangenheit öfters bewiesen, dass mich der Trainer immer ohne Bedenken bringen kann und ich meinen Job gut erledige.“


Die größten Asse des U21-Teamspielers dabei: „Neben meinem unbedingten Willen und Kampfgeist werde ich immer ruhiger und abgebrühter am Ball, was gerade bei dieser vakanten Position viel wert ist. Meine Zeit kommt bald, davon bin ich überzeugt.“

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. CASHPOINT SCR Altach 19 39
2. SK Puntigamer Sturm Graz 18 36
3. FC Red Bull Salzburg 18 34
4. FK Austria Wien 18 34
5. SK Rapid Wien 19 25
6. RZ Pellets WAC 19 22
7. FC Admira Wacker Mödling 19 22
8. SV Guntamatic Ried 19 21
9. SV Mattersburg 19 14
10. SKN St. Pölten 18 14
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