Violett ist mehr... 20.11.2011, 21:00 Uhr

DIESE VIOLETTE JUBILÄUMS-SHOW WIRD UNVERGESSEN BLEIBEN!

Diese violette Jubiläums-Show wird unvergessen bleiben!

Es war ein violetter Abend der Superlativen! Alle waren sie dem Ruf der Wiener Austria zur großen Jubiläums-Show in die Wiener Stadthalle gefolgt. Violette Fans sämtlicher Generationen feierten gemeinsam mit Prominenz aus Wirtschaft, Politik, Sport und Kultur in einem tollen Rahmen ein rauschendes Fest mit einer atemberaubenden Atmosphäre und vielen Emotionen, von dem noch in einigen Jahren gesprochen werden wird. Wiens Bürgermeister und Oberveilchen Dr. Michael Häupl eröffnete die Gala, die definitiv in die violette Geschichte eingehen wird: „Spätestens mit dem gestrigen Sieg in Südstadt haben wir heute wirklich allen Grund zum Feiern!“


Bereits am Nachmittag öffnete die Stadthalle für die tausenden Veilchen, die diesen Feiertag gemeinsam begehen wollten, ihre Pforten und sie sollten es nicht bereuen. Im Foyer wurden die ersten Autogramme von der komplett angetretenen Kampfmannschaft genauso erhascht wie das eine oder andere violette Jubiläums-Souvenir.


Kurz nach 17 Uhr war es dann endlich soweit: Nach der offizielle Eröffnung durch die violette Führungsetage hatte Österreichs Top-Kabarettisten und Austria-Fan Alfred Dorfer mit seinem abwechslungsreichen Programm im Doppel mit „Schneckerl“ Herbert Prohaska gleich sämtliche Lacher auf seiner Seite.


Interviews mit Bürgermeister Michael Häupl, Austria-Präsident Wolfgang Katzian und AG-Vorstand Markus Kraetschmer standen vor der Pause genauso am Programm, wie etliche prominente Video-Grußbotschaften aus dem In- und Ausland. Dortmunds Meistertrainer Jürgen Klopp oder Bayern-Legende Paul Breitner ließen die Austria dabei genauso hochleben wie beispielsweise auch die heimischen Sportgrößen Andi Goldberger, Mirna Jukic, Fritz Strobl und Franz Klammer.


Ehrungen gab es aber an diesem Abend vor allem auch von violetter Seite. So wurde nicht nur der Jahrhundert-Fußballer gekürt, sondern auch die lange erwartete Jahrhundert-Elf samt Jahrhundert-Trainer der Wiener Austria: Im Tor steht dabei Franz Wohlfahrt, die Abwehrreihe bilden Erich Obermayer, Robert Sara und Toni Pfeffer. Im Mittelfeld finden sich neben Felix Gasselich noch Herbert Prohaska, Ernst Baumeister und Ernst Ocwirk. Der violette Jahrhundert-Sturm: Andi Ogris, Matthias Sindelar und Toni Polster. Der Jahrhundert-Coach dieser klingenden Namen: Hermann Stessl.


Die Mitglieder dieser All-Star-Auswahl aus dem vergangenen Jahrhundert, die bis auf die leider schon verstorbenen, legendären Matthias Sindelar und Ernst Ocwirk, allesamt persönlich anwesend waren, wurden unter tosendem Applaus einzeln auf der Bühne geehrt. Die Rührung bei den Gewinnern war unübersehbar, wie zum Beispiel bei Ehrenkapitän Robert Sara: „Mein Dank gilt den Fans, die uns über mehr als ein Jahrzehnt immer unterstützt haben!“


Vor der Pause sorgte dann noch Austro-Pop-Ikone Wolfgang Ambros mit Tophits wie „Zentralfriedhof“ oder „Für immer jung“ und dem eigens für die Veilchen adaptierten Hit „Meine erste Liebe“ noch für musikalische Highlights mit Gänsehaut beim begeisterten Anhang der Austria.


Nicht nur in der Pause, sondern während der gesamten Veranstaltung, liefen den Austria-Fans an allen Ecken und Enden der Stadthalle unzählige violette Legenden vor die Füße. Ehemalige Kapitäne wie Milenko Acimovic oder Michael Wagner mischten sich genauso in die Menge wie Alfred Drabits, Vladimir Janocko, Radoslaw Gilewicz, Rashid Rachimov, Friedl Koncilia, Johann Buzek, Ernst Dospel oder Meistertrainer wie Hermann Stessl, Peter Stöger oder Valav Halama.


Der zweite Teil der Show wurde dann schwungvoll mit dem Auftritt der Gruppe „Drumatical“ eingeleitet, bei der eine Pyro- und Feuershow gleich ordentlich einheizte, ehe die Kampfmannschaft unter großem Jubel ihren Auftritt mit dem AC/DC-Klassiker "Hells Bells" hatte. Abgerundet wurde dieser Block mit einer Gesprächsrunde der sportlichen Führungsetage rund um Trainer Karl Daxbacher und AG-Vorstand Thomas Parits.


Auch der karitative Gedanke kam an diesem Festtag aber nicht zu kurz. Die Wiener Austria, die sich gerade auch als Fußballverein ihrer sozialen und gesellschaftlichen Verantwortung bewusst ist, sucht sich bekanntlich jedes Jahr eine wohltätiges Projekt, die vom Verein unterstützt wird. In der Jubiläumssaion war dies die Initiative „Nein zu arm und krank“, die in diesem würdigen Rahmen einen Charity-Scheck über 30.000 € überreicht bekam, bevor die Band „Wiener Wahnsinn“ ihre Hits zum Besten gab.


Nach einer bewegenden Laudatio von Fanliebling Joey Didulica, der extra aus Australien angereist war, stand die lang erwartete Wahl des Tor des Jahrhundert am Programm. Aus den Top-5 der Tor-Wahl wurde vom Hallenpublikum das Tor des Jahrhunderts per T-Mobile-SMS-Voting vor Ort bestimmt. Der Sieger: Felix Gasselich mit seinem 10-fach-Lupfertor gegen Galatasaray Istanbul, Zweiter wurde Zlatko Junuzovic mit seinem Fallrückzieher-Tor im Frühjahr 2010 gegen Mattersburg.


In der letzten halben Stunde ging es dann noch einmal Schlag auf Schlag. Zunächst sorgte mit "maschek" das derzeit wohl bekannteste Komiker-Trio des Landes für gute Laune. Vor dem letzten offiziellen Höhepunkt heizte dann noch einmal Superstar Lucenzo unter anderem mit dem Top-Sommerhit des Jahres „Dancar Kuduro“ die Stadthalle ordentlich an.


Die Wahl zum Austrianer des Jahrhunderts, die mit Herbert Prohaska einen verdienten Sieger fand, war schließlich ein würdiger Abschluss dieser unvergesslichen Feier. "Schneckerl" war von dieser ehrenvollen Auszeichnung, den Emotionen und den Standing Ovations der knapp 8.000 Besucher zu Tränen gerührt - ein denkwürdiger Abschluss für diesen unvergesslichen Abend.

Danke, Veilchen, für diese wunderbaren ersten 100 Jahre! 

Das oben abgebildete Package, bestehned aus Buch und DVD ist ab 08.12.2011 erhältlich.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 18 36
2. CASHPOINT SCR Altach 18 36
3. FC Red Bull Salzburg 18 34
4. FK Austria Wien 18 34
5. SK Rapid Wien 18 24
6. RZ Pellets WAC 18 22
7. FC Admira Wacker Mödling 18 22
8. SV Guntamatic Ried 18 20
9. SKN St. Pölten 18 14
10. SV Mattersburg 18 11
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