13.01.2011, 09:59 Uhr

DEBÜTANT FABIAN KOCH ZEIGT AMBITIONEN

Debütant Fabian Koch zeigt Ambitionen

Es sind die ersten Tage für Austrias frischgebackenen Flankenturbo Fabian Koch in seiner neuen Wahlheimat Wien. „Viel habe ich noch nicht gesehen, aber bald sollte mehr drin sein, als der Weg vom Hotel hin und zurück.“ Der augenscheinlichste Unterschied für ihn im Vergleich zu Innsbruck: „Die Stadt ist riesig und auch der Straßenverkehr spielt sich in anderen Dimensionen ab, ich denke auskennen werde ich mich trotzdem schnell“, versprüht der Youngster gleich ersten Optimismus.

 

Den gibt es bei ihm auch bezüglich seines Wechsels zur Austria: „Ich bin sehr froh, dass es schlussendlich geklappt hat. Auch in Innsbruck haben mir schließlich alle zum Wechsel gratuliert. Es ist für mich der nächste logische Schritt und ich habe mit einiges vorgenommen.“

 

Konkret sind das für den 21-Jährigen vor allem möglichst viele Einsatzminuten: „Die Konkurrenz ist gewaltig, aber das spornt einen eher noch mehr an.“ Abgesehen davon liegt sein Fokus aber auf dem Mannschaftserfolg: „ Meiner Meinung nach ist in der Meisterschaft noch alles möglich und hoffentlich kann dabei ein wichtiger Puzzlestein werden. Ich bin vor allem auch zur Austria gekommen, weil sie wahrscheinlich überhaupt die spielstärkste Mannschaft der Liga ist. Ich kann hier viel lernen.“

 

Dass er auch unter solchen verschärften Bedingungen seine angestrebten Einsätze bekommen wird, ist Koch hoffnungsfroh: „Natürlich wird es verdammt schwer, aber  ich habe meine Stärken und die will ich auch bei der Austria unter Beweis stellen.“ In der bisherigen Saison am auffälligsten war bei unserem neuen Rookie vor allem seine Schnelligkeit, wobei der ursprüngliche Defensivmann Koch bei Wacker fast durchwegs auf der rechten Mittelfeldposition zu sehen war. Eine Situation, mit der er auch gut leben kann. „Zwar bevorzuge ich persönlich meine angestammte Position auf der rechten Abwehrseite, aber in Wahrheit haben sich die beiden Position durch die etlichen Rocharden im Match mittelweile sehr angenähert.“

 

Auch mit einem bisher noch kleinen Manko will der Flügelflitzer, der in Innsbruck gleich in 18 von 19 Ligaspielen auflaufen durfte, bei der Austria aufräumen: „Mir fehlt noch mein erster Ligatreffer, vor allem weil mehrmals Aluminium im Weg war. Wenn sich die Möglichkeit bietet, suche ich gerne den Abschluss und irgendwann wird der Ball jetzt dann auch endlich sitzen.“

 

Austrias letzten Tiroler Matthias Hattenberger hat Fabian übrigens noch während seiner ersten Zeit in Innsbruck kennengelernt: „Ich bin damals langsam in die Kampfmannschaft gewachsen und er war zu meinen Startzeiten noch Kapitän bei Wacker.“ Dazu passend die letzten anderen Veilchen aus dem heiligen Land bei Violett: Michael Streiter, Wolfgang Mair und Hannes Aigner. Bei den Austria Amateuren zeigt mit David Oberortner ein waschechter Tiroler aus der eigenen Akademie immer bessere Figur.

 

Die Eingewöhnungsphase bei Violett wird für Koch überhaupt kein Problem: „Ich kenne fast die halbe Mannschaft von diversen Nachwuchsnationalteams und dem A-Team also gab es gleich zu Beginn überhaupt keine Berührungsängste. Und auch familiäre Unterstützung ist für den Youngster im Fall der Fälle in der Bundeshauptstadt vorhanden, arbeitet doch auch seine Schwester in Wien.

 

Beste Rahmenbedingungen also um in Favoriten einen Start nach Maß hinzulegen. Den Beginn dafür hat er bereits gemacht, kam unser Neuzugang im ersten Test gegen Simmering (7:0) rechts in der Viererkette doch gleich über die gesamte Spielzeit zum Einsatz und wusste dabei durchaus zu gefallen. Der Start ist also geglückt und die violetten Fans sind bereits gespannt wie sich Fabian Koch in der anstehenden Vorbereitungsphase auf die Frühjahrsmeisterschaft machen wird. Eines verspricht der ehrgeizige Youngster aus Natters schon jetzt: „Ich habe große Ambitionen und werde mich ordentlich ins Zeug werfen!“

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 9 22
2. FC Red Bull Salzburg 9 18
3. SK Rapid Wien 9 16
4. CASHPOINT SCR Altach 9 16
5. FK Austria Wien 9 13
6. SV Guntamatic Ried 9 11
7. RZ Pellets WAC 9 9
8. FC Admira Wacker Mödling 9 9
9. SKN St. Pölten 9 6
10. SV Mattersburg 9 5
» zur Gesamttabelle