09.06.2011, 14:00 Uhr

DAS SIND DIE FIGO-ALL-STARS: BRASILIENS DOPPELWELTMEISTER CAFU HAT ALLES GEWONNEN

Das sind die Figo-All-Stars: Brasiliens Doppelweltmeister Cafu hat alles gewonnen

In den kommenden Tagen bis zum Jubiläumsspiel der Wiener Austria gegen die FIGO-All-Stars am Freitag in einer Woche präsentiert www.fk-austria.at einige der größten Stars der beeindruckenden Weltauswahl, die gegen die Veilchen antreten wird. Im ersten Teil der Serie wird mit dem brasilianischen Doppelweltmeister Cafu einer der besten Rechtsverteidiger aller Zeiten näher vorgestellt, der als Fußballer alles gewann, was es zu gewinnen gibt. Fast 20 Jahre dauerte seine unglaubliche Karriere, die unzählige Highlights zu bieten hatte.


Marcos Evangelista de Moraes, kurz Cafu erhielt seinen Spitznamen in Anlehnung an Cafuringa , einem brasilianischen Stürmer der 70er Jahre, der ähnlich wie er für seine schnellen und explosiven Vorstöße in die Hälfte des Gegners berühmt war.


In Brasilien feierte er  nach seinem Debüt 1989 mit dem FC São Paulo große Erfolge. 1995 bestritt er seine ersten Spiele in Europa für den spanischen Club Real Saragossa. Kurz darauf zog es ihn zurück nach Brasilien, wo er für Juventude und Palmeiras spielte.

 

Erst zur Saison 1997/1998 kam er endgültig nach Europa. Zunächst war er bei der AS Rom unter Vertrag, mit der er 2001 auf Anhieb italienischer Meister wurde. Zu Beginn der Saison 2003/2004 wechselte er zum AC Milan. Die Krönung seiner Zeit in Mailand brachte das Jahr 2007, als Cafu die Champions League, den Supercup und die FIFA Klub-Weltmeisterschaft gewann. Im Sommer 2008 beendete Cafu seine Profikarriere, ehe er sich im Januar 2009 noch kurz dem englischen Verein Garforth Town anschloss, der in der Northern Premier League Division One North, der achten englischen Liga, spielt.


Seine Nationalmannschaftskarriere war zumindest genauso denkwürdig. Cafu debütierte  1990 in der Seleção. Bei der Weltmeisterschaft 1994 in den USA, als er als Ersatz für Jorginho ins brasilianische Nationalteam nachrückte, machte er erstmals international auf sich aufmerksam. Nachdem er als regierende Weltmeister mit Brasilien vier Jahre später das WM-Finale gegen Gastgeber Frankreich verloren hatte, konnte er in Korea/Japan 2002 die begehrteste Trophäe im Weltfussball sogar als Kapitän in die Höhe recken.


Er ist der einzige Fußballer, der es je geschafft hat, in drei WM-Finalspielen (1994, 1998 und 2002) anzutreten, selbst Pelé nahm, verletzungsbedingt, nur zwei Mal teil. 1994 Außerdem hat er mit Brasilien 1997 und 1999 die Copa América sowie 1997 den Konföderationen-Pokal gewonnen.


Er ist zusammen mit Roberto Carlos der einzige Spieler, der in sechs Endspielen stand. Cafu war mit seinen 142 Länderspielen bis zum 8. September 2007 Rekordspieler Südamerikas, bevor er von Iván Hurtado aus Ecuador überholt wurde. Der langjährige Kapitän der Seleção ist mit 16 Erfolgen in WM-Spielen der Spieler mit den meisten Siegen bei WM-Turnieren.


Wer sich die Fußballkünste dieses absoluten Weltstars nicht entgehen lassen will, erhält unter folgendem Link alle weiteren Ticketinformationen für den Schlager am 17. Juni.


Austria feiert am 17.6. ein violettes Volksfest mit internationalen Stars

 


Steckbrief Cafu
Vollständiger Name: Marcos Evangelista de Moraes
Nationalität: Brasilien
Geboren am: 07.06.1970
Position: Verteidiger
Nationalteam: 142 Einsätze (5 Tore)


VEREINE
1989 – 1994: FC Sao Paulo
1995: EC Juventude
1995: Real Saragossa
1995 – 1997: SE Palmeiras
1997 – 2003: AS Rom
2003 – 2008: AC Mailand


ERFOLGE
Weltmeister: 1994, 2002
Copa América: 1997, 1999
Confederation-Cup: 1997
Brasilianischer Meister: 1991
Weltpokal: 1992, 1993
Copa Libertadores: 1992, 1993
Supercopa Sudamericana: 1993
Copa Conmebol: 1994
Recopa Sulamericana: 1993, 1994
Italienischer Supercup: 2001, 2004
UEFA Supercup: 2003, 2007
Italienischer Meister: 2001, 2004
UEFA Champions League: 2007
Klub-Weltmeisterschaft: 2007


AUSZEICHNUNGEN
Südamerikas Fußballer des Jahres 1994
UEFA Team of the Year 2004, 2005
FIFPro World XI 2005
FIFA 100

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 9 22
2. FC Red Bull Salzburg 9 18
3. SK Rapid Wien 9 16
4. CASHPOINT SCR Altach 9 16
5. FK Austria Wien 9 13
6. SV Guntamatic Ried 9 11
7. RZ Pellets WAC 9 9
8. FC Admira Wacker Mödling 9 9
9. SKN St. Pölten 9 6
10. SV Mattersburg 9 5
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