28.06.2011, 07:22 Uhr

BEIM CANYONING WAR NICHT NUR DAS WASSER „EXTREM COOL“

Beim Canyoning war nicht nur das Wasser „extrem cool“

Nicht nur mit Technik und Taktik alleine werden heutzutage Spiele gewonnen, auch auf den richtigen Spirit innerhalb einer Mannschaft kommt es an. Der Teamgeist muss sich zwar von selber entwickeln, aber man kann als Außenstehender etwas nachhelfen. Im modernen Facebook-Deutsch würde man es „anstupsen“ nennen.

 

Während am Vormittag noch ein scharfes, 90minütiges Programm auf dem Trainingsplatz absolviert wurde, hatte sich Chefcoach Karl Daxbacher für die Nachmittagseinheit wieder etwas ganz Besonderes einfallen lassen – Canyoning!

 

Die Almbachklamm beim Wiestalstausee in der Nähe von Hallein, Punkt 14 Uhr, die Frisur sitzt. Aber nicht mehr lange. Nachdem sich alle Spieler in die Neoprenanzüge gepresst und den passenden Helm aufgesetzt hatten, ging es einen steilen Waldweg runter in die Schlucht und mir-nix-dir-nix zum ersten Felssprung aus drei Metern Höhe. „Zum Kennenlernen“, lachte einer der drei Guides, die die mutige violette Equipe tadellos durch die zweistündige Tour begleiteten.

 

Bei 12 Grad Wassertemperatur ging es im wahrsten Sinn des Wortes über Stock und Stein immer tiefer zwischen unendlich hohen Felswänden in die Schlucht hinein. Die Sprünge wurden dabei aus immer höherer Distanz absolviert. Natürlich freiwillig, wer nicht wollte, konnte immer noch durchs „Hintertürl“ Anschluss halten und die Kindergarten-Route wählen.

 

 

In einer Mannschaft will sich natürlich niemand als Erster die Blöße geben ein Angsthase zu sein, deswegen wurde brav jeder Jump gemacht. Wenn einer das große Sausen hatte, wurde er von den Mitspielern solange angefeuert, bis jeder tatsächlich gesprungen und im Wasser war.

 

Dieses Rezept funktionierte andauernd - bis der Monster-Monster-Monster-Sprung kam. Aus elf Metern in zwar sehr tiefes Wasser, allerdings in eine maximal vier Meter breite Schlucht. Der pure Nervenkitzel, den aber auch fast jeder auf sich nehmen wollte, lediglich eine Handvoll wählte die leichtere Variante, bei der es auf dem Hosenboden über eine natürliche Wasserrutsche abwärts ging.

 

Nacer Barazite war anfänglich sehr skeptisch, letztendlich war es aber eine willkommene Abwechslung für ihn. „Es war sehr cool. Mit Arsenal waren wir Paintball-Schießen oder Go-Kart-Fahren, haben aber niemals so etwas Abenteuerliches gemacht. Ich hatte viel Respekt, aber für das Teambuilding war es ein toller Nachmittag.“

 

Und genau das war auch der Hintergedanke von Daxbacher bei dieser Einheit. Das Canyoning war nicht nur eine schöne Abwechslung zum normalen Training, sondern damit soll auch die Mannschaft weiter zusammen wachsen.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 9 22
2. FC Red Bull Salzburg 8 17
3. SK Rapid Wien 9 16
4. CASHPOINT SCR Altach 8 15
5. FK Austria Wien 9 13
6. SV Guntamatic Ried 9 11
7. RZ Pellets WAC 9 9
8. FC Admira Wacker Mödling 9 9
9. SKN St. Pölten 9 6
10. SV Mattersburg 9 5
» zur Gesamttabelle