26.07.2011, 13:00 Uhr

„BEI AUSTRIA HATTE ICH MEINE DREI SCHÖNSTEN JAHRE“

„Bei Austria hatte ich meine drei schönsten Jahre“

Dass es so rasch ein Wiedersehen geben wird, hatte er sich am 17. Juni wohl nicht gedacht. Beim Jahrhundert-Spiel des FK Austria Wien gegen die Figo-Allstars wurde Milenko Acimovic noch mit standing ovations von der Austria-Familie begrüßt, am Donnerstag ist der Liebling der Veilchen erstmals Gegner. Für den Supertechniker im Ruhestand auch ein Duell mit seinen Emotionen, denn Violett hat er nach wie vor ganz fest in seinem Herz verankert.

 

Von Jänner 2007 bis September 2010 war der Spielmacher bei uns. AG-Vorstand Thomas Parits nannte seine Verpflichtung damals „einen Glücksfall, da er nach einem kurzen Saudi-Arabien-Abenteuer wieder in Europa Fuß fassen wollte“. Und der heute 34jährige war richtig gut in seiner Zeit in Wien, seine Pässe, Assists und Tore waren oft einzigartig und genial.

 

„Ich hatte bei der Austria meine drei schönsten Jahre, werde diese Zeit nie vergessen“, sagt der Ausnahmekicker, der seit Jänner als Sportdirektor bei unserem Europa-League-Gegner Olimpija Laibach hervorragende Arbeit leistet. Als Acimovic kam, war die Mannschaft Siebenter, die Meisterschaft wurde schlussendlich auf Rang 4 beendet. Da der Zweitplazierte Domzale den Cup gewonnen hat, rutschte Laibach in den Europacup.

 

Für den Edeltechniker zwar ein sensationeller Erfolg, für seine Spieler aber ungewohntes Terrain. „Wir haben eine junge Truppe. Sie sind den Rhythmus mit einem Spiel alle drei Tage nicht gewöhnt. Wir haben mit Vrsic nur einen Teamspieler, sind also noch international sehr unerfahren.“

 

Vor dem Duell mit seiner großen Liebe gibt sich der slowenische Fußballstar ganz weich: „Ich hatte wunderbare Momente in Wien, daran können auch diese 180 Minuten nichts ändern. Ich werde Austria immer mögen und freue mich auf unser Treffen. Es wird bestimmt eine gute Partie, denn wir versuchen genauso wie ihr Fußball zu spielen.“

 

Eines ist Acimovic aber ganz besonders wichtig: „Ich will nicht, dass es Probleme mit den Fans gibt, die Rivalität zwischen unseren beiden Klubs darf nur eine sportliche sein.“ Wenn das der einstige Liebling der Violetten sagt, werden sich die Fangruppen das bestimmt zu Herzen nehmen.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FC Red Bull Salzburg 18 48
2. LASK 18 34
3. spusu SKN St. Pölten 18 29
4. RZ Pellets WAC 18 27
5. FK Austria Wien 18 27
6. SK Puntigamer Sturm Graz 18 26
7. TSV Prolactal Hartberg 18 23
8. SK Rapid Wien 18 20
9. SV Mattersburg 18 19
10. FC Wacker Innsbruck 18 17
11. CASHPOINT SCR Altach 18 14
12. FC Flyeralarm Admira 18 11
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