12.10.2010, 16:09 Uhr

SALOMON DENKT WIEDER IN ANDEREN DIMENSIONEN

Salomon denkt wieder in anderen Dimensionen

Es war für Patrick Salomon kein normales Testspiel, das die Kampfmannschaft am Samstag in Marchegg mit 10:0 gewonnen hat. Der im Sommer verpflichtete Mittelfeldspieler feierte gegen das unterklassige Team nicht nur sein Comeback, sondern durfte sich dabei noch über ein anderes persönliches Highlight freuen – einen Triplepack! Nach fünf Wochen Pause kann es gar nicht besser gehen.

 

„Sali“ spielte zuletzt Ende August beim 0:3 gegen Innsbruck, kurierte seitdem eine alte Seitenbandverletzung im Kniegelenk aus. „Passiert ist mir das schon im Sommer im Trainingslager in Flachau. Ich habe es aber nicht so gespürt und normal weitertrainiert. Nachdem die Schmerzen mit der Zeit aber immer ärger geworden sind, mussten wir reagieren, sonst hätte ich das noch länger mit mir herumgeschleppt“, erklärt der 22jährige.

 

Die Nummer 8 der Violetten ist nun seit zwei Wochen wieder voll in das Mannschaftstraining integriert und denkt freilich schon wieder an höhere Aufgaben. „Ich habe bei den Amateuren zuletzt zweimal gespielt und fühle mich schon wieder sehr gut. Das Knie hält und bereitet mir keinerlei Sorgen“, zieht er ein positives Fazit seiner bisherigen Einsätze, denn auch er weiß, dass es nicht einfach ist nach einer längeren Pause wieder Anschluss zu finden.

 

Geht es nach dem gebürtigen Wiener, sollen die Einsätze bei den Amateuren in der dritten Liga aber jetzt der Vergangenheit angehören. „Ich habe wieder Spielpraxis gesammelt und bin in den Rhythmus gekommen. Ich bin wieder drin.“ Schon bald hofft er, abermals bei den „großen“ Austrianern Einsätze zu bekommen, wenngleich er auch zugibt, dass es gerade auf seiner Lieblingsposition im zentralen Mittelfeld derzeit kaum Platz für ihn gibt. „Ich habe dort mit Baumgartlinger und Junuzovic zwei Teamspieler vor mir und mit Hlinka einen routinierten Profi. Der Kampf ist hart.“

 

Coach Karl Daxbacher, der viel von Salomon hält, ihm aber auch nahelegt, verstärkt in der Kraftkammer für einen robusteren Körper zu arbeiten, setzte ihn meistens als Flügelspieler im Mittelfeld ein. „Wenn mich der Trainer dort besser brauchen kann, ist es mir auch recht. Hauptsache, ich spiele.“ Vielleicht bekommt er schon am Sonntag gegen Mattersburg eine weitere Möglichkeit seine großartige Technik unter Beweis stellen zu können.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 9 22
2. FC Red Bull Salzburg 9 18
3. SK Rapid Wien 9 16
4. CASHPOINT SCR Altach 9 16
5. FK Austria Wien 9 13
6. SV Guntamatic Ried 9 11
7. RZ Pellets WAC 9 9
8. FC Admira Wacker Mödling 9 9
9. SKN St. Pölten 9 6
10. SV Mattersburg 9 5
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