20.10.2010, 13:35 Uhr

MARKO STANKOVIC: "GEGEN DEN LASK MUSS ZU HUNDERT PROZENT DER NÄCHSTE SIEG HER!"

Marko Stankovic: "Gegen den LASK muss zu hundert Prozent der nächste Sieg her!"

Die Stimmung in der violetten Kabine ist nach dem  überzeugenden 3:0-Sieg gegen Matterburg prächtig. Einer, der maßgeblich dazu beigetragen hat, ist Doppelpack-Torschütze Marko Stankovic, der aber nicht erst seit dem Match im Burgenland aufsteigende Form zeigt: „Nach meiner Verletzung hat es ein wenig gebraucht, aber seit der Cup-Partie bei den Kapfenberger Amateuren, läuft es für mich wirklich rund. Sicher gibt es noch Verbesserungspotential, aber angekommen bin ich schon lange vor meinen beiden Treffern.“


Das Spiel im Pappelstadion hat er privat bereits noch einmal über volle neunzig Minuten via TV durchanalysiert: „Zu Beginn haben wir sie förmlich überrollt. Nach dem Führungstor dürfte wir aber unterbewusst einen Gang zurückgeschaltet haben, was möglichst zu vermeiden ist, denn ein Tor kassiert man schnell.“ Insgesamt war es für ihn aber auch in der Nachbetrachtung eine gelungene Vorstellung der Veilchen: „Wir haben eine sehr solide Leistung geboten, waren über weite Strecken haushoch überlegen und hätten sie mit mehr Konsequenz wirklich abschießen können.“


Genügend Selbstvertrauen also vor dem nächsten Match gegen den LASK, das aber keinenfalls in Hochmut  umschlagen sollte: „Der LASK hat gegen Wiener  Neustadt nach einer längeren Durststrecke wieder gewonnen. Sie stehen in der Tabelle nicht dort, wo sie aufgrund ihres Spielermaterials eigentlich sein müssten. Wir sind also gewarnt.“


Im Gegensatz zum letzten Duell mit den Linzern, das mit 4:3 an Violett ging, wird Stankovic dieses Mal übrigens hellwach sein: „Während diesem verrückten Spiel war ich mit meiner Handoperation gerade in Vollnarkose. Die erste Frage danach war, wie das Match ausgegangen war. Am Samstag fühle ich mich da in meiner Haut bestimmt deutlich wohler“, erinnert sich Stankovic mit einem Lächeln zurück.


Die Ausgangslage ist für „Stanko“ unabhängig von allen Spekulationen klar: „Wir müssen zu hundert Prozent drei Punkte holen. Qualitativ stehen wir klar über dem LASK, wer etwas anderes sagt kennt sich im Fußball nicht aus. Sicher müssen wir dieses Übergewicht erst auf dem Platz umsetzen. Auch wenn die Medien aus uns eine absolute Auswärtsmacht machen und als schwächelndes Heimteam hinstellen, ist das für mich alles Unsinn. Gegen Sturm haben wir zuletzt zu Hause stark gespielt und unglücklich verloren. Wir wollen und werden mit dieser Mär am Samstag aufräumen. Alle sind auch deshalb heiß und freuen sich besonders auf dieses Spiel.“


Auflaufen wird die Daxbacher-Truppe vermutlich einmal mehr mit einer Doppelsechs Baumgartlinger-Hlinka, die für Stankovic aber ohnehin nur mehr auf dem Papier existiert: „Julian orientiert sich von Match zu Match immer weiter nach vorne und sorgt mit seinen Vorstößen und Pässen auch offensiv mittlerweile für sehr viel Gefahr. Ihn noch als defensiven Mittelfeldspieler zu bezeichnen, trifft seine Rolle gar nicht mehr.“


Die Positionsfrage, die sich viele Violetten im Fall des Steirers immer wieder stellen, will Stankovic auch ein für alle Mal klären: „Ich bin eindeutig ein Mittelfeldspieler, zwar offensiv orientiert, aber als echte Spitze bin ich sowohl bei Sturm oder in Triest kaum aufgelaufen. Links, zentral, rechts oder hängend fühle ich mich auch am wohlsten.“ Hoffentlich auch gegen den LASK, denn damit wäre für Stankovic ein weiterer Schritt in die richtige Richtung getan: „Wir wollen uns weiter an die Tabellenspitze herantasten und wissen, was dafür zu tun ist.“

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. CASHPOINT SCR Altach 19 39
2. SK Puntigamer Sturm Graz 18 36
3. FC Red Bull Salzburg 18 34
4. FK Austria Wien 18 34
5. SK Rapid Wien 19 25
6. RZ Pellets WAC 19 22
7. FC Admira Wacker Mödling 19 22
8. SV Guntamatic Ried 19 21
9. SV Mattersburg 19 14
10. SKN St. Pölten 18 14
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