16.09.2010, 12:10 Uhr

MARKO STANKOVIC: „DAS MOMENTUM LIEGT BEI UNS!“

Marko Stankovic: „Das Momentum liegt bei uns!“

Den freien Dienstag  hatte Marko Stankovic zum ersten von gleich einigen Ausflügen in die Steiermark in nächster Zeit genützt. Söhnchen Fabio, der erst vor einer Woche das Licht der Welt erblickte, wurde in Graz offiziell gemeldet. Sobald die Formalitäten erledigt waren, ging es noch auf einen Sprung zur frischgebackenen Tante, ehe am freien Tag schon wieder die Rückreise nach Wien auf dem Programm stand.

 

Bereits am kommenden Samstag folgt Teil zwei der Stippvisite, gastieren die Veilchen doch bei den Kapfenberg Amateuren und damit nur knapp 25 Kilometer von seiner Heimatstadt Leoben. Gespielt wird nicht im Franz-Fekete-Stadion sondern im nahen Waldstadion Schirmitzbühel. Eine Anlage, die Stankovic aus seiner Jungend noch bestens kennt: „Ich bin dort mit Leoben unzählige Male eingelaufen. Ein Stadion ist es nicht wirklich, ein kleiner, enger Platz, der sicher einen gewissen Heimvorteil für die Kapfenberger bedeutet. Wir sind aber Profi genug, um uns auch auf diese ungewohnten Gegebenheiten einstellen zu können.“

 

Mit dem Derby-Sieg im Rücken geht dabei für Stankovic & Co. vieles leichter: „Es war ein echter Befreiungsschlag für uns. Wir wollten diese Punkte unbedingt, haben sie geholt und jetzt müssen wir diese Aufbruchsstimmung unbedingt in die kommenden Aufgaben mitnehmen.“

 

Auch bei sich selbst spürt Stankovic seit der jüngsten Ländermatchpause wieder deutlich ansteigende Form: „Mit meinen Leistungen im vergangenen Monat war ich nicht zufrieden, weil ich nie wirklich in Fahrt gekommen bin. Mir hat der letzte konditionelle Kick gefehlt. In der Pause habe ich aber sehr gut gearbeitet und im Sprichwort, wie man trainiert, so spielt man, steckt viel Wahrheit. Die ein, zwei entscheidenden Schritte, die mir zuletzt gefehlt haben, kann ich jetzt wieder mehr machen. Ich bin wieder voll da und das wird man in den kommenden Runden auch sehen.“

 

Die neuen Vaterpflichten hindern in dabei kaum: „Ich gebe mein Bestes. Wo ich kann, helfe ich meiner Frau Yvonne natürlich. Es mag gerade jetzt ein bisschen anstrengend sein, aber man bekommt auch so viel zurück, dass es das mehr als wert ist.“

 

Viel wert wäre nach einer konzentrierten Leistung in Kapfenberg und nach dem Aufstieg auch eine überzeugende Vorstellung gegen den Titelkonkurrenten aus der Mozartstadt. „Mit Salzburg und den zwei Duellen gegen meinen Ex-Verein Sturm Graz warten nun offensivere Teams, die unserer Spielanlage mehr entgegen kommen. Dadurch wird der Gegner zwar gefährlicher, aber wir bekommen automatisch auch mehr Platz für unser Kombinationsspiel.“

 

Bis zu seinem dritten Besuch in der Steiermark bei Sturm in eineinhalb Wochen warten also entscheidende Spiele, auf die sich Stankovic aber freut: „Wir können wichtige Schritte für eine sehr erfolgreiche Saison machen. Das Momentum ist nach schwierigen Wochen endlich wieder auf unserer Seite und wir müssen jetzt dafür sorgen, dass es auch so bleibt!“

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 9 22
2. FC Red Bull Salzburg 9 18
3. SK Rapid Wien 9 16
4. CASHPOINT SCR Altach 9 16
5. FK Austria Wien 9 13
6. SV Guntamatic Ried 9 11
7. RZ Pellets WAC 9 9
8. FC Admira Wacker Mödling 9 9
9. SKN St. Pölten 9 6
10. SV Mattersburg 9 5
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