18.08.2010, 14:50 Uhr

GEORG MARGREITTER: „WIR MÜSSEN GEGEN ARIS SO ODER SO DAS TOR MACHEN!“

Georg Margreitter: „Wir müssen gegen Aris so oder so das Tor machen!“

Gegen zwei Uhr in der Früh kam Austrias Abwehr-Youngster Georg Margreitter nach der Rückkehr aus Thessaloniki schließlich ins Bett und nach der kurzen Verärgerung über das Last-Minute-Tor der Griechen hat der violette U21-Teamkapitän heute Vormittag bereits wieder Mut gefasst: „Klar, im ersten Moment war natürlich die Enttäuschung da, weil wir beinahe mit einer noch besseren Ausgangsposition heimgefahren wären. Trotzdem, Fakt ist, wir müssen im Horr-Stadion so oder so das Tor machen und gewinnen. Unsere Leistung war sehr in Ordnung, darauf lässt sich aufbauen. Der nächste Donnerstag ist der Tag der Wahrheit und wir sind gerüstet.“

 

Mit seiner Leistung und jener der violetten Hintermannschaft war Margreitter, der nach Kurzeinsätzen gegen Brijeg und Chórzow erstmals in einer Europacup-Startelf der Veilchen stand, nicht unzufrieden: „Es war das erste Pflichtspiel von Aleks Dragovic und mir in der Innenverteidigung und es hat wirklich gut funktioniert. Die Griechen haben sich immer wieder bei uns festgelaufen und auch Heinz Lindner hat einen starken Abend erwischt. Wenn man als Auswärtsteam deutlich weniger Chancen zulässt, als Aris im eigenen Stadion, dann kann man darauf aufbauen.“

 

Das Tor selbst war für ihn eine Co-Produktion an unglücklichen Umständen: „Wir haben in der letzten Viertelstunde leider im Mittelfeld zu viele Bälle verloren und sind dadurch unter Druck gekommen. Nach solch einer Situation kam der Ball in den Strafraum, Aleks Dragovic ist nicht mehr ideal zum Kopfball gekommen und ich war dann im entscheidenden Moment um den Schritt zu spät, bevor Ruiz den Ball knapp durch die Beine von Heinz Lindner, ins Tor geschoben hat.“

 

Passiert ist deshalb aber noch gar nichts, unterstreicht Margreitter: „Wir wissen, dass wir uns um die gute Leistung zwar nichts kaufen können und es immerhin um den Aufstieg in die Europa League-Gruppenphase geht. Saloniki hat vorgelegt, aber ein 1:0 ist für sie bei weitem kein Ruhekissen, gerade wenn man die bisherigen Europacup-Auftritte der Wiener Austria zu Hause Revue passieren lässt.“

 

Der Blick ist mittlerweile also längst wieder nach vorne gerichtet und was für den Vorarlberger bleibt, ist eine tolle Erfahrung: „Für mich war diese Partie doch ein echtes Highlight. Die Kulisse, die Fans und die Stimmung waren beeindruckend, aber auch im Horr-Stadion wartet auf Aris kommende Woche ein ausverkaufter Hexenkessel. Wir wollen und werden dieses Duell hoffentlich noch drehen und gehen extrem motiviert in die kommenden Aufgaben.“

 

Dazu zählt für ihn allen voran bereits das nächste Gastspiel am Wochenende in Kapfenberg: „Wir sollten dort auf alle Fälle punkten, um weiter im Spitzenfeld zu bleiben. Sie haben gerade daheim bewiesen, dass sie jeden schlagen können und gerade deshalb wird niemand bei uns solch einen unangenehmen Gegner unterschätzen.“

 

Im Hinblick darauf heißt es für die Truppe von Karl Daxbacher nach der Vormittagseinheit heute am freien Nachmittag ordentlich durchzublasen, um nicht nur körperlich, sondern auch geistig frisch an die nächsten wichtigen Spiele heranzugehen.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 18 36
2. CASHPOINT SCR Altach 18 36
3. FC Red Bull Salzburg 18 34
4. FK Austria Wien 18 34
5. SK Rapid Wien 18 24
6. RZ Pellets WAC 18 22
7. FC Admira Wacker Mödling 18 22
8. SV Guntamatic Ried 18 20
9. SKN St. Pölten 18 14
10. SV Mattersburg 18 11
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