28.12.2010, 09:55 Uhr

FITNESSCOACH MARTIN MAYER BRINGT DIE VEILCHEN AUCH IM URLAUB AUF ZACK

Fitnesscoach Martin Mayer bringt die Veilchen auch im Urlaub auf Zack

Die Herbstmeisterschaft ist Geschichte, die Spieler der Wiener Austria haben ihren wohlverdienten Urlaub angetreten und doch geht es für die violetten Profis auch in der besinnlichsten Zeit des Jahres alles andere als ruhig zur Sache. Grund dafür ist ein ausgiebiges Programm von Fitnesscoach Martin Mayer, das es wirklich in sich hat.

 

Bis zum 21. Dezember gab es für die violette Kampfmannschaft die wohlverdiente, komplette Verschnaufpause. „Nach diesem langen und intensiven Herbst ist es für die Spieler sowohl psychisch als auch körperlich wichtig, einmal ordentlich durchzublasen und loszulassen. Diese Ruhephase haben sie sich verdient, denn schließlich wartet auf die Mannschaft danach vorbereitungstechnisch die mitunter härteste Phase im ganzen Jahr.“

 

Konkret sind bis zum Trainingsauftakt am 10. Jänner rund zehn Einheiten angesetzt, die sich aus Ausdauereinheiten und Kräftigungstraining zusammensetzen, wobei auch Regenerationstage anstehen. Der Schwerpunkt liegt dabei besonders auf Wechseltempoläufen. Die Erklärung von Mayer dazu: „Einfache Läufe sind in Wahrheit nicht mehr zeitgemäß. Während dem Match überwiegen diese Tempowechsel und gerade die hohe Laufgeschwindigkeit ist besonders gefragt . Der Trainingseffekt und das allgemeine Leistungsniveau können so deutlich gesteigert werden, weil sich der Körper an diese kurzen und intensiven Sprints gewöhnt. “

 

Wer glaubt, dass alle Spieler mit dem gleichen Programm in die Winterpause geschickt worden sind, der liegt meilenweit daneben. „Die Pulsuhren aller Spieler werden komplett individuell eingestellt. Jeder fährt sein eigenes, Programm um die Weiterentwicklung des einzelnen ideal vorantreiben zu können.“ Dazu wurden die Uhren von Mayer mit sämtlichen gesammelten Laptopdaten aller Akteure abgeglichen (siehe Bild oben). Nichts wird also für die optimale Trainingsintensität dem Zufall überlassen.

 

Der ergänzende Kräftigungspart ist laut Mayer zweigeteilt: Neben der „Home-Edition“ mit Übungen wie Step-Ups , Muskel- und Rumpfübungen oder den  obligaten Sprüngen nach dem Lauftraining gibt es optional noch die Fitness-Center-Variante, bei der daneben auch die Arme und Beine ordentlich ran kommen.

 

Individualität wird darüber hinaus auch bei den angeschlagenen oder verletzten Spielern groß geschrieben: „Tomas Jun wird nach seinem schwierigen Herbst und dem Kreubandriss vor einem Jahr gezielter trainieren, auch die eine oder andere Radeinheit einschieben. Tormann Robert Almer ist fast während der kompletten Winterpause für Spezialeinheiten im IMSB Südstadt bei Physiotherapeut Freddy Siemes, um zum Trainingsauftakt hoffentlich bereits wieder voll einsteigen zu können.“

 

Genau in der Südstadt schlägt am 10. Jänner 2011 dann auch gleich die erste Stunde der Wahrheit für die Veilchen. Bei den sportmedizinischen Tests werden die Laktatwerte erfasst, sowie Sprint- und Ausdauertests durchgeführt. „Dort erhalten wird dann die nötigen Daten und werden sehen, ob bei jedem schon eine gute Basis und das gewünschte Level erreicht ist.“

 

Diesbezüglich gibt sich Mayer aber sehr positiv: „Wir haben eine durch und durch engagierte, professionelle und leistungswillige Truppe beisammen, die große Ziele verfolgt und weiß, dass ihre Fitness dafür die Grundlage stellt. In den vergangenen zwei Jahren haben sie das bei sämtlichen Tests wirklich eindrucksvoll unter Beweis gestellt und ich gehe davon aus, dass sie ihre Hausaufgaben auch dieses Mal absolut zufriedenstellend erledigen werden.“ 

 

Die eine oder andere Weihnachtssünde ist dabei übrigens kein Problem, so Mayer: „Gerade wer seine Einheiten brav durchzieht, der braucht sicher nicht auf auf Omas‘ Kekse oder die Weihnachtsgans & Co. verzichten. Ein Programm also für Körper und Seele mit dem Veilchen in beiderlei Hinsicht gestählt und mit viel Elan ins neue Jahr starten können.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. CASHPOINT SCR Altach 17 36
2. SK Puntigamer Sturm Graz 17 33
3. FC Red Bull Salzburg 17 31
4. FK Austria Wien 17 31
5. RZ Pellets WAC 17 22
6. FC Admira Wacker Mödling 17 22
7. SK Rapid Wien 17 21
8. SV Guntamatic Ried 17 17
9. SKN St. Pölten 17 14
10. SV Mattersburg 17 11
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