06.10.2010, 12:25 Uhr

FITNESS-COACH MARTIN MAYER FÄHRT MIT DEN VEILCHEN EIN HARTES PROGRAMM

Fitness-Coach Martin Mayer fährt mit den Veilchen ein hartes Programm

Die Länderspiele bringen gut zehn Tage Pflichtspielpause für die Wiener Austria. Zeit, die vor allem der violette Fitnesscoach Martin Mayer bereits eingehend verplant hat. „Wir wollen diese wertvolle Pause voll ausschöpfen. Auf die Burschen warten zwei intensive Trainingswochen, in denen wir etliche Akzente und Schwerpunkte setzen werden.“

 

Zumindest körperlich gesehen, wartet also eine Art „Mini“-Trainingslager für die zehn noch ausstehenden Pflichtspiele (9x Meisterschaft, 1x Cup) bis zur Winterpause. Der simple Zweck liegt für ihn dabei auf der Hand: „Die Grundlage ist bei fast allen vorhanden, jetzt wollen wir bei der Ausdauer noch einmal nachlegen und gezielt Reize setzen. Dadurch wird das ‚System Spieler‘ für die kommenden Aufgaben wieder deutlich widerstandsfähiger und die Spritzigkeit erhöht.“

 

Abgesehen vom violetten Team-Quintett Aleksandar Dragovic, Julian Baumgartlinger, Zlatko Junuzovic, Florian Klein und Roland Linz geht es also für die Veilchen dieser Tage ordentlich zur Sache. Einer, der sich dabei besonders und vorbildlich ins Zeug legt, ist Tomas Jun: „Während die Mannschaft frei hatte, haben wir regelmäßig Wechseltempoläufe absolviert und daneben einmal mehr daran gearbeitet, seinen Grundlagenausdauer auf ein vernünftiges Level zu bekommen, die ihm mangels Trainingslager komplett gefehlt hat. Er arbeitet wie ein Besessener und schön langsam kehren dank des großen Eigenengagement seine Schnelligkeit und Explosivität zurück.“ Kleines Handicap derzeit ist bei dem Tschechen ein leichter Bändereinriss im Knöchel.

 

Nicht ganz volles Programm fahren kann das kleinste Austria-Lazarett seit ewigen Zeiten. Mit Heinz Lindner und Michael Liendl können derzeit „nur“ zwei angeschlagene Spieler nicht überall mitziehen. Bei Youngster-Keeper Lindner wird es aber schon demnächst wieder soweit sein, wie Mayer verrät: „Wir tasten uns nach seinem Muskelfaserriss bereits wieder heran. Ausdauertraining absolviert er bereits wieder völlig normal und auch Ballarbeit mit Tormanntrainer Franz Gruber ist wieder möglich. Er dürfte demnächst schrittweise ins Matchtraining einsteigen, wobei gerade bei dieser Verletzung keine unnötige Hektik angesagt ist.“

 

Einziger „echter“ Patient ist für Mayer daher im Moment Michael Liendl, bei dem nach einer Magnetresonanzuntersuchung ein Adduktoreneinriss diagnostiziert wurde. Im Klartext bedeutet das laut Mayer zwei bis drei Wochen Pause, die aber bestmöglich genützt werden: „Intensives Wassertraining in der Therme Wien, sowie Kraft- und Radeinheiten sind allesamt drin. Mit etwas Glück könnten wir Michi vielleicht bis zum nächsten Heimspiel gegen den LASK bereits wieder hinbekommen. Auch hier gilt aber Vorsicht. Je nach Heilungsverlauf werden wir beim ihm kurzfristig entscheiden.“

 

Marin Leovac wird nach seiner überstandenen Bronchitis in den kommenden Tagen schon wieder schrittweise ins Training einsteigen, Markus Suttner fährt nach seinem ersten vollem Match gegen Sturm seit seiner Verletzung ebenfalls noch nicht volles Programm.
Bereits morgen steigt übrigens mit dem Testspiel gegen die Trialog-All-Stars im Horr-Stadion (Anpfiff 19:30 Uhr) der nächste offizielle Termin bei Violett.

 

Nähere Informationen dazu: TRIALOG All-Stars mit Coach Vastic treffen am Donnerstag auf die Wiener Austria

 

 

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 9 22
2. FC Red Bull Salzburg 8 17
3. SK Rapid Wien 9 16
4. CASHPOINT SCR Altach 8 15
5. FK Austria Wien 9 13
6. SV Guntamatic Ried 9 11
7. RZ Pellets WAC 9 9
8. FC Admira Wacker Mödling 9 9
9. SKN St. Pölten 9 6
10. SV Mattersburg 9 5
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