15.11.2010, 11:35 Uhr

FACTS UND SCHMANKERL ZUM 5:1-KANTERSIEG GEGEN KAPFENBERG

Facts und Schmankerl zum 5:1-Kantersieg gegen Kapfenberg

- Elf Österreicher (Leovac aus eigenem Nachwuchs, kurz vor Einbürgerung, Anm.) in der violetten Startelf und ein Durchschnittsalter von 23,9 Jahren lassen das 5:1-Schützenfest gegen Kapfenberg aus violetter Sicht noch heller erstrahlen.

 

- Goalgetter Roland Linz befindet sich bei der Wiener Austria derzeit in Hochform. Unser Torjäger traf bereits im dritten Meisterschaftsspiel in Folge. Damit hält der violette Kapitän nun schon bei neun Meisterschaftstreffern und liegt in der Torschützenliste nur mehr einen Treffer hinter Kienast von Sturm Graz. Eigentlich hätte „Roligoal“ sogar schon gleichgezogen, wenn sein erstes Tor gegen den KSV entgegen erster Meldungen nicht doch noch als Eigentor von Fukal gewertet worden wäre.

 

- Stürmer Tomas Jun unterstrich bei seinem Comeback nach einem doppelten Bänderriss eindrucksvoll seine Rolle als einer der absoluten Ausnahmekönner in der österreichischen Bundesliga. Gerade einmal für zwölf Minuten eingewechselt, lieferte der Tscheche gleich zu zwei Toren der Austria die mustergültige Vorarbeit. Acht Vorlagen in nur elf Meisterschaftsspielen sind einsame Ligaspitze!

 

- Tomas Jun dicht auf den Fersen ist Zlatko Junuzovic, der sich in dieser Wertung mit sieben Assists auf Platz zwei einreiht und dank seines vierten Ligatreffers gleichzeitig schon zweitbester Scorer der gesamten Bundesliga ist.

 

- Julian Baumgartlinger und Markus Suttner feierten gegen den KSV beide ihre Torpremiere in der Bundesliga. Während bei „Sutti“ in seiner dritten Saison in der Kampfmannschaft im 59. Ligaeinsatz der Knopf aufging, gelang das Baumgartlinger bei seinem 43. Meisterschaftsmatch. Nächster Kandidat für ein Tor ist nun eindeutig Aleksandar Dragovic, der in bisher 63 Ligaspielen, so wie zuletzt gegen Wiener Neustadt, zwar oft knapp dran war, aber bisher noch nicht ins Schwarze getroffen hat.


- Die eklatante Überlegenheit der Veilchen gegen die Steirer wird auch durch die Statistik belegt. 19:9 Torschüsse, 11:2 Ecken, 18:8 Flanken oder ein Ballbesitz von mehr als 60 Prozent unterstreichen die starke Vorstellung der Austria.


- Zweikampfstärkster Mann am Platz war bei den Veilchen Florian Klein, der mit einer Quote von neunzig Prozent gleich neun von zehn Duellen für sich entschied.

 

- Aktivste Akteure im violetten Dress vor dem Tor waren Zlatko Junuzovic und Michael Liendl. Beide brachten es jeweils auf drei Schussversuche und vier Vorlagen.

 

- Marko Stankovic kassierte gegen die Steirer als erster Austrianer in dieser Saison seine vierte gelbe Karte und ist damit in der Strafenliste der einzige violette Spieler unter den Top 50. Alle anderen Veilchen halten bisher bei höchsten zwei Verwarnungen. Mit insgesamt erst 18 gelben Karten und noch keinen Ausschluss präsentiert sich die Daxbacher-Truppen auch weiterhin als die mit Abstand disziplinierteste und fairste Mannschaft der Bundesliga.

 

- Die Austria hat in der gesamten Saison sechs Tore in der Schlussviertelstunde erzielt, davon allein vier in diesem Spiel!


- Ähnlich viele Tore in den letzten zehn Minuten einer Meisterschaftspartie gelangen der Wiener Austria zuletzt vor 23 Jahren. 1987 lag man bei Sturm Graz bereits 1:3 zurück, verwandelte die Partie aber durch ein Eigentor von Thonhofer (80.) sowie Treffer von Manfred Zsak (83.) und Tibor Nyilasi (86.) sogar noch in einen 4:3-Sieg.

 

- Der 5:1-Erfolg gegen Kapfenberg war der höchste Saisonsieg der Wiener Austria! Ihr höchster Bundesligasieg seit einem 5:1-Erfolg gegen den SV Mattersburg am 25.04.2010.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 18 36
2. CASHPOINT SCR Altach 18 36
3. FC Red Bull Salzburg 18 34
4. FK Austria Wien 18 34
5. SK Rapid Wien 18 24
6. RZ Pellets WAC 18 22
7. FC Admira Wacker Mödling 18 22
8. SV Guntamatic Ried 18 20
9. SKN St. Pölten 18 14
10. SV Mattersburg 18 11
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