03.04.2010, 10:00 Uhr

EIN PLUS IM LETZTEN VIERTELTAKT

Ein Plus im letzten Vierteltakt

Das erste Etappenziel wurde erreicht, nun will der FK Austria Wien nachlegen. Nach dem 1:0-Sieg vergangenen Samstag über den SC MAGNA Wr. Neustadt sollen auch am Ostersonntag beim Anpfiff des letzten Meisterschafts-Viertels dieser Saison drei Punkte auf das Konto der Violetten wandern. Neuerlich ist der Gegner Wr. Neustadt.

 

Die Papierform spricht eher für unsere Austria, allerdings haben wir bereits letzte Woche gesehen, dass wieder eine schwere Aufgabe warten wird. Die Bilanz ist mit 3:1-Siegen positiv für uns, doch seit dem Trainerwechsel im Winter geht es auch mit den Niederösterreichern bergauf. Die Schöttel-Truppe hat sich Platz 5 gekrallt und will sich in dieser Region festsetzen. Zudem haben wir uns daheim in den vergangenen eineinhalb Jahren immer etwas leichter getan als auswärts.

 

Trainer Karl Daxbacher kann bis auf die Verletzten Szabolcs Safar und Rubin Okotie auf alle Spieler zurückgreifen, auch Robert Almer hat seine Probleme im Leistenbereich, die ihn zu einer wochenlangen Pause gezwungen haben, auskuriert. „Wenn alle fit sind, haben wir wieder etwas mehr Möglichkeiten“, so Daxbacher, der sich aber nicht in die Karten blicken lässt, ob er deswegen auch die Mannschaft umbauen wird. Im Vergleich zu letzter Woche wären mit Roland Linz und Joachim Standfest immerhin auch zwei Stammspieler wieder einsatzbereit.

 

Dem Zufall wird jedenfalls nichts überlassen. Co-Trainer Sepp Michorl beobachtete die Neustädter am Mittwoch im Cup beim Erfolg über den LASK (1:1, 2:1 n. V.), wir sind also doppelt gewarnt. Daxbacher erwartet eine ähnlich schwere Partie wie im Horr-Stadion vor einer Woche, „aber erst das Spiel wird zeigen, ob wir auswärts zu mehr Möglichkeiten kommen. Weder Sturm noch Rapid hat dort verloren, das beweist, dass es ein enges Spiel für uns werden könnte.“

 

Ebenso eng geht es in der Tabelle zu. Vor dieser Runde stehen wir drei Punkte vor Sturm und drei hinter Rapid. „Im Endeffekt ist alles möglich“, weiß Daxbacher, „wir können Zweiter oder auch nur Vierter werden. Im letzten Viertel haben wir den Nachteil, dass wir einmal mehr auswärts als daheim spielen, dafür haben wir Sturm und Rapid als unsere direkten Konkurrenten bei uns zu Gast.“ Im Großen und Ganzen ist das sicher ein Plus.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 18 36
2. CASHPOINT SCR Altach 18 36
3. FC Red Bull Salzburg 18 34
4. FK Austria Wien 18 34
5. SK Rapid Wien 18 24
6. RZ Pellets WAC 18 22
7. FC Admira Wacker Mödling 18 22
8. SV Guntamatic Ried 18 20
9. SKN St. Pölten 18 14
10. SV Mattersburg 18 11
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