05.02.2010, 12:03 Uhr

EIN FINALE ALS GENERALPROBE

Ein Finale als Generalprobe

Der Kampf um die begehrten Trikots biegt in die Zielgerade ein. Nur noch eine Partie haben jene Spieler Zeit, die vielleicht in letzter Sekunde auf den Zug für die Startformation für den Frühjahrs-Auftakt gegen Kapfenberg (13. Februar) aufspringen möchten.

 

An der russischen Riviera werden Nägel mit Köpfen gemacht. Am Samstag, um 12:30 Uhr MEZ, kämpft der FK Austria Wien gegen Viktoria Pilsen um den Turniersieg in der Olympiastadt 2014 Sochi. Für die Spieler sowie Coach Karl Daxbacher ist das Finale zugleich die Generalprobe. Wo es noch Fragezeichen gibt, müssen demnach jetzt die Lösungen her.

 

Geht man von der Herbstsaison und den bis jetzt absolvierten Vorbereitungsmatches aus, sind nur einige Positionen vakant. Im Tor wird beim Finale Robert Almer stehen, das war so ausgemacht, gegen BATE Borisov spielte Szabolcs Safar.

 

In der Abwehr wird Daxbacher morgen Standfest, Bak, Dragovic und Suttner bringen. Bak soll auf alle Fälle 90 Minuten spielen, Dragovic wird zur Halbzeit mit Ortlechner die zweite Innenverteidigerposition wechseln.

 

Im Mittelfeld beginnen Klein, Junuzovic, Emin Sulimani und als Defensivmann Baumgartlinger. Für den zum Bundesheer eingerückten 22jährigen wird es das erste Spiel im Jahr 2010 von Beginn an sein, bislang hat er in acht Tests wegen des Bundesheers und einer Grippe nur eine Halbzeit gegen Hajduk Split in den Beinen.

 

Im Angriff werden Linz und Diabang das erste Sturmduo bilden, gegen Borisov begann Linz mit Schumacher.

 

Beim Abschlusstraining für das Endspiel konnte man jedenfalls keine sattelfesten Rückschlüsse ziehen, denn da splittete Daxbacher die Mannschaft in drei Gruppen. Wobei jene, die zuletzt viel gespielt haben, etwas kürzer und nur Spielformen mit Abschlüssen trainierten, die anderen zwei Gruppen machten ein Match über das halbe Feld.

 

Klar ist auch, dass jene Elf, die morgen beginnen wird, nicht identisch mit der Anfangsformation gegen Kapfenberg sein dürfte. Denn Kapitän Milenko Acimovic, der wegen Knieproblemen in Wien geblieben ist, soll am Montag wieder in das Training einsteigen. Freilich wäre er als Gesunder ein Fixstarter.

 

Und klar ist auch, dass der FK Austria Wien als Turniersieger am Samstag nach Wien zurückreisen möchte. „Es wäre natürlich toll, wenn wir mit dem Pokal nach Hause fliegen würden. Das wäre der letzte Schuss Selbstvertrauen, den man aus der Vorbereitung gerne mitnehmen möchte“, sagt Daxbacher.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. CASHPOINT SCR Altach 17 36
2. SK Puntigamer Sturm Graz 17 33
3. FC Red Bull Salzburg 17 31
4. FK Austria Wien 17 31
5. RZ Pellets WAC 17 22
6. FC Admira Wacker Mödling 17 22
7. SK Rapid Wien 17 21
8. SV Guntamatic Ried 17 17
9. SKN St. Pölten 17 14
10. SV Mattersburg 17 11
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