01.07.2010, 13:54 Uhr

DRAGOVIC DENKT NUR AN AUSTRIA WIEN

Dragovic denkt nur an Austria Wien

So eng liegen Freud und Leid nebeneinander. Während Milenko Acimovic wegen seiner Knieprobleme und einer neuerlichen Magnetresonanz-Untersuchung heute Morgen aus dem Trainingslager aus Flachau abreiste, arbeitet sein „Ziehsohn“ Aleksandar Dragovic verbissen an sich und seiner Zukunft.

 

Acimovic, der seit Tagen kaum ein normales Training machen konnte und deswegen nach Rücksprache mit Coach Karl Daxbacher und AG-Vorstand Thomas Parits sein Zimmer im Hotel Lacknerhof räumte, hat den 19jährigen in den vergangenen Jahren unter seine Fittiche genommen und ihn immer wieder gelehrt, was es heißt, ein Fußball-Profi zu sein. 

 

Dragovic hat schnell gelernt, sich die Tipps von Acimovic sowie Jacek Bak und den Trainern zu Herzen genommen, und sich zu einer heißen Transferaktie entwickelt. Viele internationale Klubs haben ihn bereits ins Visier genommen. Die Vorstellung, in einer der europäischen Spitzenligen zu spielen, reizt ihn zwar, verrückt lässt er sich dennoch nicht machen.

 

„Bislang hat sich nichts Konkretes ergeben, aber deswegen mache ich mir keinen Kopf. Ich fühle mich bei der Austria sehr wohl, habe noch ein Jahr Vertrag und werde für diesen Klub immer mein Bestes geben“, sagt der Innenverteidiger, der sich auch im Nationalteam bereits einen Stammplatz erkämpfen konnte.

 

Dragovic weiß aber auch, dass er sich noch weiterentwickeln muss. Zum Beispiel arbeitet er an seiner Beidfüssigkeit, „denn mein Spiel mit dem linken Fuß muss ich noch perfektionieren.“ Und auch körperlich will er nochmal ordentlich zulegen. Mit Krafttraining und gesunder Ernährung möchte er sich in diesem Bereich verbessern und legt dafür auch so manche Sonderschicht ein.

 

Mit viel Ehrgeiz geht er auch in das bald beginnende Spieljahr. „Unser Klub feiert in dieser Saison den 100. Geburtstag, dieses Jubiläum würde ich gerne mit dem Meistertitel krönen. Ich traue uns heuer viel zu.“

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 9 22
2. FC Red Bull Salzburg 9 18
3. SK Rapid Wien 9 16
4. CASHPOINT SCR Altach 9 16
5. FK Austria Wien 9 13
6. SV Guntamatic Ried 9 11
7. RZ Pellets WAC 9 9
8. FC Admira Wacker Mödling 9 9
9. SKN St. Pölten 9 6
10. SV Mattersburg 9 5
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