19.11.2010, 10:00 Uhr

DIE WIENER AUSTRIA UND DER INNSBRUCKER TIVOLI

Die Wiener Austria und der Innsbrucker Tivoli

- Der Innsbrucker Tivoli ist in dieser Saison wie schon in der Vergangenheit kein leichtes Pflaster für Gästeteams. Von bisher sieben Heimspielen verlor Wacker bei vier Siegen und zwei Remis nur ein einziges (0:1 gegen Salzburg). Bemerkenswert: Die Tiroler haben mit nur vier Gegentoren zu Hause von allen Bundesligateams die mit Abstand wenigsten Treffer kassiert.

 

- Das jüngste Bundesliga-Duell in Innsbruck, im Februar 2008, entschieden die Veilchen für sich. Rubin Okotie und Jacek Bak brachten Violett 2:0 in Front, ehe der diesjährige Wacker-Goalgetter Marcel Schreter in der Schlussphase per Elfmeter noch auf 1:2 verkürzte (siehe Bild Mitte).

 

- Die violette Bilanz der vergangenen Jahre in Innsbruck ist überhaupt mehr als herzeigbar. Bei den jüngsten acht Duellen am Tivoli ging die Wiener Austria nur ein einziges Mal als Verlierer vom Platz. Im Oktober 2007 sorgte der Ungar Peter Orosz mit einem Doppelpack für einen 2:0-Sieg der Tiroler. Ansonsten waren die Auftritte der Veilchen aber fast durchwegs eine Erfolgsgeschichte, wie einige nachfolgende Highlights zeigen.

 

- Nach fast vier Jahren und acht sieglosen Spielen konnte die Wiener Austria am 1. Oktober 1999 endlich wieder in Tirol gewinnen und bewies dabei gutes Timing. Rashid Rachimov netzte fast mit den Pausenpfiff zum 1:0 ein. Ex-Wacker-Bomber Christian Mayrleb machte damals noch im alten Tivoli-Stadion (siehe Bild unten) in Minute 90 den Deckel zum 2:0-Sieg d‘rauf.

 

 

- Der violette Torgarant war auch bei dem 2:0-Sieg im Juli 2000 Matchwinner für Violett. Seiner frühen Führung folgte einmal mehr in der Schlussminute die Entscheidung per Elfmeter. Auch beim nächsten Erfolg im März 2001 hatte Mayrleb seine Füße im Spiel. Radosław Gilewicz hatte den späteren Meister mit 1:0 in Front gebracht, aber Dragan Sarac und „Moarli“ drehten die Partie noch zu Gunsten der Austria.

 

- Nur zwei Jahre nach dem finanziellen Crash des FC Tirol, schafften die Innsbrucker nach dem Zwangsabstieg in die Regionalliga das Comeback in der Bundesliga. Geschenke verteilten die Veilchen aber trotzdem nicht. Im Herbst der Europacup-Erfolgssaison 2004/05 sorgten späte Tore von Libor Sionko und Sigurd Rushfeldt für einen schlussendlich glatten 2:0-Erfolg. Auch das zweite Aufeinandertreffen im Frühjahr ging mit einem überzeugenden 3:0 (Tore: Vastic, Afolabi, Kiesenebner) an die Austria.

 

- In der violetten Meistersaison 2005/06 blieb man mit einem Remis und einem Sieg ebenfalls ungeschlagen. Einem 2:2 durch ein Goldtor von Nastja Ceh in Minute 88 folgte im ersten Spiel nach der Winterpause ein standesgemäßer Auftakt. Mario Tokic und Filip Sebo sorgten schon vor der Pause für ein 2:0-Führung, die locker über die Zeit gebracht wurde.

 

- Interessanter Fakt noch zum Schluss: Gleich in neun der jüngsten 14 Begegnungen traf die Austria am Tivoli zumindest im Doppelpack, immerhin vier Mal hieß es in diesem Zeitraum am Ende 2:0 für Violett.

 

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 18 36
2. CASHPOINT SCR Altach 18 36
3. FC Red Bull Salzburg 18 34
4. FK Austria Wien 18 34
5. SK Rapid Wien 18 24
6. RZ Pellets WAC 18 22
7. FC Admira Wacker Mödling 18 22
8. SV Guntamatic Ried 18 20
9. SKN St. Pölten 18 14
10. SV Mattersburg 18 11
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