Violett ist mehr... 15.04.2010, 09:08 Uhr

DIE WELLE GEGEN GEWALT MACHT SCHULE

Die Welle gegen Gewalt macht Schule

Die Welle gegen Gewalt ist von 12. bis 23. April 2010 gemeinsam mit prominenten Spielern, Trainern und Verantwortlichen der Klubs der Österreichischen Bundesliga zu Gast in Österreichs Schulen.

 

Das seit Juli 2009 laufende Präventionsprogramm des Bundesministerium für Inneres, des Österreichischen Fußballbundes und der Österreichischen Fußball-Bundesliga und ihrer Klubs zur Verhinderung von Gewalt im Fußball wird in diesen zwei Wochen prominent unterstützt. Spieler (u.a. Manuel Ortlechner und Julian Baumgartlinger), Trainer aller Vereine und Bundesliga-Verantwortliche wie Vorstand Georg Pangl schildern aus ihrer ganz persönlichen Sicht, warum Gewalt in und um Fußballstadien nichts verloren hat und wie sie persönlich mit diesem Thema umgehen.

 

Aufklärung: Für das Spiel, gegen Gewalt
Die Grundlage bilden Vorträge und Präsentationen zum Thema Gewalt von Profispielern, Experten der Polizei - den speziell ausgebildeten PräventionsbeamtInnen sowie den szenekundigen BeamtInnen, also jenen, die im Fußballbereich als sogenannte „FankontaktpolizistInnen“ tätig sind.

 

Die PräventionsbeamtInnen gehen ihrerseits allgemein auf das Thema Gewalt unter Jugendlichen ein. Sie versuchen soziales Wissen, Konfliktlösungen und Rechtsempfinden zu vermitteln und die Stärkung der eigenen Persönlichkeit zu fördern. Ebenso unsere Spieler, die wie auf diesem Bild Manuel Ortlechner an die Schulen mitgehen und ihre Sicht der Dinge schildern, was für sie positiver Support bedeutet und was sie gar nicht im Stadion sehen wollen.

 

Die szenekundigen Beamten stellen ihre tägliche Arbeit mit den Fans vor, während und nach dem Match vor, erläutern verschiedene Begriffe aus der „Fanwelt“ und gehen schließlich auch auf das Themenfeld „Fanfehlverhalten“ ein. Es wird informiert und aufgeklärt, in welchem Kontext das Thema Gewalt bestimmte Formen annehmen kann und welche Konsequenzen daraus nicht nur für jemanden persönlich, sondern auch für dessen Familie, Freunde bzw. auch den Lieblingsverein folgen können. Es wird versucht, gemeinsam mit den Kids Strategien für ihren persönlichen Lebensbereich zu schaffen, um gewalttätige Ausschreitungen am Fußballplatz zu verhindern und eine positive Fußballleidenschaft und Fanstimmung zu erzeugen.

 

Positiver Zugang der SchülerInnen
Das Spiel braucht Enthusiasmus, Begeisterung und Respekt. Und das Spiel braucht keine gewalttätigen Ausschreitungen, keine verbalen Entgleisungen und keine demütigenden Parolen. Genau das wird vor allem in diesen beiden Wochen zudem durch die persönlichen Erfahrungen und Erlebnisse der Spieler und Verantwortlichen geschildert und gemeinsam mit den Schülern diskutiert.


Für die Leidenschaft. Für die Begeisterung. Für das Spiel. Und gegen die Gewalt.

 

Allgemeine Informationen
Für weitere Informationen, Rückfragen bzw. Anfragen für Vorträge zum Thema Gewaltprävention im Fußball stehen die Vereine, die Österreichische Fußball-Bundesliga (office(at)bundesliga.at) oder das Zentrum für Sportangelegenheiten im BM.I (BMI-II-ZSA(at)bmi.gv.at) gerne zur Verfügung.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. CASHPOINT SCR Altach 17 36
2. SK Puntigamer Sturm Graz 17 33
3. FC Red Bull Salzburg 17 31
4. FK Austria Wien 17 31
5. RZ Pellets WAC 17 22
6. FC Admira Wacker Mödling 17 22
7. SK Rapid Wien 17 21
8. SV Guntamatic Ried 17 17
9. SKN St. Pölten 17 14
10. SV Mattersburg 17 11
» zur Gesamttabelle