03.02.2010, 16:10 Uhr

DAXBACHER HAT SICH FESTGELEGT, LINZ BEGINNT

Daxbacher hat sich festgelegt, Linz beginnt

Jetzt wird endgültig die letzte Phase der Frühjahrs-Vorbereitung eingeläutet.  Von heute, Mittwoch, bis Samstag läuft für den FK Austria Wien beim Preolympischen Turnier in Sochi der Final Countdown. An der russischen Riviera soll die Formation für den Bundesliga-Auftakt am 13. Februar gegen Kapfenberg gefunden werden.

 

Die Tourismus-Werbung der Olympiastadt leistet ganze Arbeit. Steigt man am Flughafen in Sochi aus, sind die olympischen Ringe allgegenwärtig. Selbst die Küstenstraße, die vom Flughafen in das Zentrum führt, ist auf beiden Seiten mit Olympia-Werbung zugepflastert. „Sochi 2014“ ist auf überdimensionalen Megaboards zu lesen. Ebenso unübersehbar sind die Baustellen. Sochi putzt sich heraus. So wie die Violetten, die in den noch ausstehenden eineinhalb Wochen letzte Fragezeichen für die Anfangsformation lösen müssen.

 

Genau so lange wie der Direktflug von Wien an die Schwarzmeerküste nach Sochi gedauert hat (2:40 Stunden), benötigten die Mannschaft und mitgereiste Fans von der Rollbahn bis ins Hotel. Eineinhalb Stunden verschlangen die Pass-, Gepäcks- und Visakontrollen bei der Einreise, ein kilometerlanger Stau sorgte für eine nochmalige Verzögerung von mehr als 60 Minuten.

 

„Das wird wieder ein Flutlichttraining“, wusste Trainer Karl Daxbacher gleich, der damit auch recht behalten sollte. Wenigstens die Temperaturen waren sehr angenehm: 19 Grad und Sonnenschein bei der Landung um 13:45 Uhr Ortszeit (+2 Stunden Zeitunterschied).

 

 

Richtig ernst wird es am Donnerstag. Um 11 Uhr MEZ treffen die Veilchen auf BATE Borisov, das zweite Spiel bestreiten FC Sochi und Viktoria Pilsen (unten im Bild Daxbacher mit dem Turnierpokal und den Trainern der aderen Teams). Die Weißrussen sind überlegener Meister, waren heuer in der Gruppenphase der Europa League und im Vorjahr sensationell Teilnehmer der Gruppenphase in der Champions League.

 

Daxbacher: „Ein starker Gegner, demnach wird das auch ein sehr guter Gradmesser für uns.“ Über seine Aufstellung ist er sich bis auf zwei Positionen bereits im Klaren. Festgelegt hat er bereits, dass Neuzugang Roland Linz im Angriff beginnen wird. „Die Hauptaufgabe wird sein, ihn so rasch wie möglich zu integrieren.“ Voraussichtlich wird er nicht alleine stürmen, der zweite Mann ist aber noch offen.

 

Kein Rätsel gibt es um den Ersatzmann von Milenko Acimovic, der als Vorsichtsmaßnahme wegen Knieproblemen mit Tomas Jun und Rubin Okotie in Wien zum Training geblieben ist. Statt dem Slowenen wird Emin Sulimani auf die linke Mittelfeldposition rücken.

 

 

Acimovic‘ Ausfall für dieses Turnier müsse man übrigens aus zwei Seiten betrachten, erklärte der Trainer. Einerseits kann das auch während der Meisterschaft jederzeit passieren, andererseits haben nun andere die Möglichkeit aufzuzeigen.

 

Viel vorgenommen hat sich logischerweise Roland Linz. „Ich freue mich, dass ich wieder spielen kann und werde jetzt einmal versuchen meine Mitspieler und ihre Laufwege besser kennen zu lernen.“ Der 28jährige steht gut im Training, bestritt mit seinem Ex-Klub Gaziantepspor im Jänner aucbereitsh zwei Vorbereitungsspiele. Gut so, dass er seine Waffen bereits ein wenig aufpoliert hat, denn es ist nicht mehr viel Zeit bis zum Anpfiff in der Bundesliga. 

 

 

 

 

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. CASHPOINT SCR Altach 18 36
2. FC Red Bull Salzburg 18 34
3. FK Austria Wien 18 34
4. SK Puntigamer Sturm Graz 17 33
5. SK Rapid Wien 18 24
6. RZ Pellets WAC 17 22
7. FC Admira Wacker Mödling 18 22
8. SV Guntamatic Ried 18 20
9. SKN St. Pölten 18 14
10. SV Mattersburg 18 11
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