09.12.2010, 09:08 Uhr

AUSTRIA-SPIELER BESUCHEN SCHULEN UND LEISTEN DABEI FANARBEIT

Austria-Spieler besuchen Schulen und leisten dabei Fanarbeit

Bereits im Frühjahr hat es die Aktion der Bundesliga, des Bundesministeriums für Inneres und dem Unterrichtsministerium gegeben, bei der Spieler an Schulen gehen und dort gemeinsam mit den Schülern, Polizisten und szenekundigen Beamten über das richtige  Verhalten auf der Tribüne diskutieren.

 

Ziel dieser Initiative ist der respektvolle Umgang innerhalb der Fanszene und die bessere Kommunikation und Kooperation zwischen den Verantwortungsträgern des Bundes, der Fußballorganisationen, Vereinen und Fangruppen zur Verhinderung von Gewalt bei Fußballsportveranstaltungen. Dabei steht ein bundesweites Präventionsmaßnahmenpaket im Mittelpunkt, das nachhaltig zur Verhinderung von Gewalttaten im Fußball umgesetzt werden soll.

 

Erfahrungen im internationalen Fußball haben gezeigt, dass insbesondere die präventive Fanarbeit einen zentralen Beitrag gegen Gewalt im Fußball leistet. Es gilt daher, die Gewaltprävention auch im Fußballbereich in Österreich flächendeckend zu fördern. Die Wiener Austria hat diese Aktion natürlich sehr gerne unterstützt, war dabei mit Florian Klein, Markus Suttner und Michael Liendl in verschiedenen Schulen.

 

Schwerpunkte bei diesen Schulbesuchen waren jeweils:
• Die Vermittlung positiver Fußballleidenschaft und Fanstimmung
• Das Erlernen von Akzeptanz und Fairness („Wir-Gefühl“)
• Das Verlieren lernen (Selbstsicherheit <-> Identitätsstärkung)
• Die Normverdeutlichung bei Fanfehlverhalten (Unrechtsbewusstsein)
• Die Folgen bei Fanfehlverhalten
• Die Transparenz und Kommunikation der Polizeiarbeit

 

Viele Schülerinnen und Schüler gehen bereits in jungen Jahren aus Freude am Fußballsport ins Stadion, um gemeinsam die eigene Mannschaft zu unterstützen. Fußball ist ein wichtiger Bestandteil in der Freizeitgestaltung von Kindern und Jugendlichen. Hier gilt es, das positive Erlebnis, nämlich die Freude am Fußballsport, zu fördern und im Gegenzug negative Tendenzen wie die Lust, „Randale“ zu machen, den Frust durch „Schlägern“ abzubauen oder das „Sich beweisen in der Gruppe durch Fanatismus“ zielgruppenorientiert in den Entwicklungsstufen der Jugendlichen zu verhindern.

 

Der FK Austria Wien hatte in der vergangenen Saison bereits selber eine Aktion gegen Gewalt - "Gewalt sieht Rot. Bei Violett!" Damals wurden Folder und Plakate im Stadion gut sichtbar aufgehängt bzw. verteilt mit dem Titel "GEWALT SIEHT ROT. BEI VIOLETT!".
 

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 9 22
2. FC Red Bull Salzburg 9 18
3. SK Rapid Wien 9 16
4. CASHPOINT SCR Altach 9 16
5. FK Austria Wien 9 13
6. SV Guntamatic Ried 9 11
7. RZ Pellets WAC 9 9
8. FC Admira Wacker Mödling 9 9
9. SKN St. Pölten 9 6
10. SV Mattersburg 9 5
» zur Gesamttabelle