13.08.2010, 12:24 Uhr

AUSTRIA PEILT DIE NÄCHSTE CUP-RUNDE AN

Austria peilt die nächste Cup-Runde an

Nachdem die Austria Amateure bereits den Schritt in die zweite Runde des ÖFB-Cups gemacht haben, will die Kampfmannschaft am Samstag nachziehen. Heinz Lindner & Co. müssen ins Innviertel zu den Rieder Amateuren (19 Uhr). Der OÖ-Landesligist hofft insgeheim bestimmt auf die große Sensation, jedoch will der FK Austria Wien bei aller Wertschätzung in dieser Runde nichts anbrennen lassen.

 

„Wir haben auch im Cup große Ziele und wollen das Beste für den Klub daraus machen. Insofern nehmen wir natürlich auch diesen Gegner sehr ernst“, sagt Coach Karl Daxbacher, der mit seiner Mannschaft innerhalb der kommenden vier Tage gleich zwei Pflichtspiele zu bestreiten hat. Nach Ried geht es Montagmorgen nach Thessaloniki, wo wir am Dienstag im Play-off der Europa League das Hinspiel bestreiten.

 

Als Generalprobe kann die Cuppartie aber nicht gesehen werden, da wir zum einen als Bundesligist gegen einen Landesligisten nur 16 Kaderspieler mitnehmen dürfen und zum anderen einige verletzt sind, die aber in Griechenland wieder ein Thema sein könnten.

 

Zlatko Junuzovic fehlt in Ried mit Muskelproblemen im Oberschenkel, Tomas Jun mit Knieproblemen, beide sollen in der Europa League wieder zur Verfügung stehen. Dazu fehlt Schumacher mit Beschwerden im Oberschenkel und Milenko Acimovic ist ohnehin bereits ein Langzeitausfall. Dafür kehrt Marko Stankovic nach seinem Mittelhandknochenbruch wieder zurück in die Mannschaft. „Ich bin froh, dass die Manschette so gut hält und mich beim Spielen nicht irritiert. Ich bin wieder einsatzbereit und freue mich schon auf das Comeback.“

 

Die Gefahr, dass die Rieder Amateure unterschätzt werden, sieht Daxbacher nicht. „Wir haben sie beobachten lassen und wissen, dass sie ein junges, lauffreudiges Team haben, das versucht schnell zu spielen. Wir sind über alles informiert.“ Und eines ist für den Chefcoach ohnehin klar: „Wir sind Austria Wien, wir sind Favorit und so werden wir auch auftreten, denn wir wissen, was auf dem Spiel steht.“

 

AG-Vorstand Markus Kraetschmer unterstreicht ebenfalls die Wichtigkeit dieses Bewerbs: "Aus meiner Sicht ist der Cup sehr reizvoll. Außerordentlich wichtig ist, dass der Cupsieger erst eine Runde später in den Europacup einsteigt, da er aus für die UEFA mehr zählt als der Vizemeister-Titel. Ein weiterer Anreiz ist, dass es für unterklassige Mannschaften oft eine einmalige Chance ist, dass sie gegen die Topteams Österreichs spielen können. Noch dazu haben sie gegen die Großen nichts zu verlieren. Und als Rekordcupsieger haben wir natürlich eine ganz besondere Tradition mit dem Pokal. Es gibt viele sehr namhafte Klubs, die diesen Titel noch nicht auf ihrer Visitenkarte anführen können, wir haben ihn bereits 27 Mal gewonnen, das verpflichtet zusätzlich."

 

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 9 22
2. FC Red Bull Salzburg 9 18
3. SK Rapid Wien 9 16
4. CASHPOINT SCR Altach 9 16
5. FK Austria Wien 9 13
6. SV Guntamatic Ried 9 11
7. RZ Pellets WAC 9 9
8. FC Admira Wacker Mödling 9 9
9. SKN St. Pölten 9 6
10. SV Mattersburg 9 5
» zur Gesamttabelle