Violett ist mehr... 19.03.2010, 13:20 Uhr

AUSTRIA IN RED HEIß AUF SCHLAGER GEGEN LEADER SALZBURG

Austria in RED heiß auf Schlager gegen Leader Salzburg

Die Temperaturen steigen täglich und auch die Spannung vor dem Spitzenspiel der Runde zwischen der Wiener Austria und Red Bull Salzburg ist bei den Spielern und den Fans förmlich zu spüren.  Anlässlich der Anti-Aids-Kampagne  „RED“ von unserem Ausrüster NIKE  (weitere Informationen dazu: Wir setzen ein Zeichen in Rot!) wird die Mannschaft bei diesem Schlager unter anderem statt in violetten in roten Spieltrikots auflaufen. Diese wurden bei der Pressekonferenz vor diesem Schlager am Freitagvormittag präsentiert.


Bald 9.000 Tickets sind für den Kracher bereits abgesetzt, die Gäste erwartet also ein echter violetter Hexenkessel, in dem die Veilchen laut Trainer Karl Daxbacher einiges bewegen wollen: „Wir können sicher gegen Salzburg bestehen und auch der Glaube an drei Punkte ist da.“ AG-Vorstand Thomas Parits weiß aber auch, dass man sich von den zuletzt wenig berauschenden  Vorstellungen des Tabellenführers keinenfalls täuschen lassen darf: „Sie haben in den letzten drei Partien wenig gezeigt und trotzdem sieben Punkte gemacht. Diese Konstanz zeichnet Salzburg aus und macht sie so gefährlich. Es wird neunzig Minuten volle Konzentration von unserer Seite brauchen, wenn wir gegen sie erfolgreich sein wollen.


Statistisch gesehen stehen die Chancen auf einen Punktegewinn gut, hat man doch von den letzten 22 Heimspielen in der Liga nur ein einziges verloren. Gegen die Mozartstädter setzte es in den vergangenen 16 Spielen im Horr-Stadion überhaupt nur eine einzige Niederlage. Auf diese Zahlenspielereien gibt Daxbacher aber wenig: „Salzburg ist die derzeit beste Mannschaft in Österreich. Ich muss schon schmunzeln, wenn  in den Medien spekuliert wird, ob die Verletzung von Innenverteidiger Ibrahim Sekagya ihre Meisterpläne gefährden könnte. Mit Fränky Schiemer, Milan Dudic und Barry Opdam stehen allein auf dieser Position drei aktuelle oder ehemalige Teamspieler als Ersatz bereit. Diese Probleme hätte ich gerne.“


Der Ausfall von Spielmacher Milenko Acimovic wäre für Coach Daxbacher aber trotzdem keinenfalls eine Ausrede: „Wir haben einige gute Kandidaten im Talon. Ganz ist Acimovic nicht zu ersetzen, aber umso mehr ist die ganze Team gefordert, dieses Manko wett zu machen.“ Dass derzeit genügend Feuer in der Mannschaft zu spüren ist, steht für den Trainer außer Frage: „Das Gefühl der Ohnmacht, des Zorns und der Enttäuschung nach dem Wiener Derby ist noch lange nicht verraucht. Die Spieler sind heiß. Wenn diese sprichwörtliche Jetzt erst Recht-Mentalität Gültigkeit hat, dann zu hundert Prozent am Sonntag!“


Personell gibt es kaum noch Fragezeichen: Jacek Bak ist weiter angeschlagen, über seinen Einsatz wird erst am Matchtag entschieden. Marin Leovac wird erstmals nach langwierigen Verletzungsproblemen am Sonntag wieder auf der Bank der Veilchen Platz nehmen. Für Tomas Jun kommt dieser Schlager dagegen noch etwas zu früh. Er dürfte laut Trainer Karl Daxbacher zunächst in den kommenden zwei Wochen einen Probegalopp bei den Austria Amateuren in der ADEG-Ersten-Liga absolvieren, ehe auch er sein Comeback in der Kampfmannschaft geben wird.

 

 

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 9 22
2. FC Red Bull Salzburg 9 18
3. SK Rapid Wien 9 16
4. CASHPOINT SCR Altach 9 16
5. FK Austria Wien 9 13
6. SV Guntamatic Ried 9 11
7. RZ Pellets WAC 9 9
8. FC Admira Wacker Mödling 9 9
9. SKN St. Pölten 9 6
10. SV Mattersburg 9 5
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