18.08.2010, 10:48 Uhr

AUF DIE TRIBÜNE, FERTIG, LOS! ÜBER 7.000 TICKETS FÜR RÜCKSPIEL SCHON WEG

Auf die Tribüne, fertig, los! Über 7.000 Tickets für Rückspiel schon weg

Die Fans des FK Austria Wien sind bereits in ausgelassener Europa-League-Stimmung. Für das Rückspiel gegen Aris Saloniki am Donnerstag kommende Woche sind bereist etwas mehr als 7.000 Tickets im Vorverkauf (hier gibt's alle Ticketinfos dazu) abgesetzt. Mit der guten Ausgangsbasis, die sich die Violetten beim Hinspiel in Griechenland geschaffen haben, ist ein restlos ausverkauftes Horr-Stadion am 26. August (Anpfiff 19 Uhr)  zu erwarten.

 

Dem Verkaufspersonal des FK Austria Wien stehen stressige Tage bevor. Aber das ist gut so, denn das ist das beste Signal dafür, dass wir im Play-off und damit um den Einzug in die Gruppenphase voll im Rennen liegen. „Ich würde die Chancen exakt so wie vor dem 0:1 mit 50 zu 50 beziffern“, sagt Trainer Karl Daxbacher, dessen Team bei der Hitzeschlacht in Saloniki eine tadellose Leistung gezeigt hatte.

 

„Die Marschroute hat von der ersten Minute an gestimmt“, fährt er fort, „bevor Aris eine Chance hatte, hatten wir drei sehr gute, leider ist uns der Auswärtstreffer nicht gelungen.“ 

 

Mit den eigenen Fans im Rücken will der Chefcoach daheim auf Angriff spielen. „Unsere Möglichkeiten waren keine Zufallsprodukte, sondern mit Kopf herausgespielt. Wir müssen auch in Wien nach vorne spielen, den Rückstand wettmachen. Und wenn wir ein Tor kassieren, mache ich mir auch keine Sorgen, denn wir sind in unserem Stadion auch für drei Treffer gut.“ Dass es ein Geduldsspiel werden könnte, ist klar, denn Aris wird die Defensive gehörig verstärken und den Beton hinten anmischen.

 

Der Auftrag für das Rückspiel, das wie ein Endspiel zu werten ist, ist also klar: Gewinnen, Aufstieg in die Gruppenphase und damit nochmals einen Schub für die anstehenden Aufgaben bekommen. Personell kann Daxbacher möglicherweise wieder etwas mehr aus seinem Kader auswählen. Zlatko Junuzovic und Manuel Ortlechner sollten für nächste Woche kein Problem werden, Gesperrte gibt es auch keine.

 

Nur einer muss weiterhin von der Tribüne aus zusehen – Milenko Acimovic. Der Slowene trainierte heute Vormittag erstmals seit vielen Wochen wieder mit der Mannschaft, ein Comeback-Termin ist aber noch lange nicht in Sichtweite. „Ich werde mich langsam herantasten, vorerst nur jeweils eine halbe Stunde mitmachen. Ich warte ab, wie sich alles entwickelt.“ Zurzeit hat er keine Schmerzen im Knie, für einen Platz im Kader ist das alleine aber noch viel zu wenig.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 18 36
2. CASHPOINT SCR Altach 18 36
3. FC Red Bull Salzburg 18 34
4. FK Austria Wien 18 34
5. SK Rapid Wien 18 24
6. RZ Pellets WAC 18 22
7. FC Admira Wacker Mödling 18 22
8. SV Guntamatic Ried 18 20
9. SKN St. Pölten 18 14
10. SV Mattersburg 18 11
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