20.09.2010, 12:30 Uhr

AMATEURE CO-TRAINER ROBERT SARA: "WIR WERDEN NOCH VIEL BESSER!"

Amateure Co-Trainer Robert Sara: "Wir werden noch viel besser!"

Auch wenn es für die Amateure im gestrigen Cup-Fight gegen Rapid ganz knapp nicht zum Aufstieg gereicht hat, die Leistung der jungen Violetten war für jeden neutralen Zuschauer beeindruckend. Dieser Meinung ist auch ihr Co-Trainer Robert Sara, der am Montag zufrieden resümierte: „Unsere Vorstellung war sehr anständig. Besonders in der ersten Halbzeit waren wir mehr als ebenbürtig. Der Unterschied zu einer Bundesligamannschaft war für mich lange Zeit nicht erkennbar und im Elfmeterschießen darf man schon einmal verlieren.“

 

Lobende Worte also auch von hoher Stelle und nicht nur von dort, weiß Sara: „Gerade viele ältere Semester haben mir in den vergangenen Wochen darauf angesprochen, dass unsere Burschen genau dieses Spiel praktizieren, durch das die Austria berühmt wurde. Einmal berühren, aggressives Forechecking, taktisch konsequent und immer nach vorne orientiert. Trotzdem wir stehen erst am Anfang, wir werden noch viel besser!“

 

Eine Kampfansage, die für ihn aber durchaus Berechtigung hat: „Es ist für mich und für alle anderen im Moment eine echte Freude, diese Mannschaft zu trainieren. Die Burschen sind schon lange vor dem Training da und bleiben auch danach noch gerne für einige Spielchen am Platz. Es macht ihnen Spaß  und auch darum geht es neben der harten Arbeit vor allem. Sie sind eine echte Einheit. Die größte Belohnung machen sie sich mit ihrem Engagement aber selbst, denn jeder sieht, wie wir uns entwickeln und wie viel auch schon in kurzer Zeit weiter geht.“

 

Gerade im gestrigen Match gegen Rapid  war dieser Zusammenhalt offensichtlich: „Wir haben gut rochiert, jeder konnte sich ins Spiel nach vorne einschalten und wusste, dass hinten einer für ihn absichert. Bei uns geht es nicht so sehr um Namen. Trainer Vastic fordert von jedem Spieler Flexibilität innerhalb des Systems. Diese Taktik hat gestern gegriffen und deshalb spielen wir im Moment auch erfolgreichen Fußball.“

 

Dass es schlussendlich trotzdem nicht mit dem Aufstieg geklappt hat, hatte einen einfachen Grund: „Die allerletzte Kaltschnäuzigkeit und das Quentchen Glück zu Krönung hat uns vielleicht noch gefehlt, aber alles kann man von einer jungen Truppe eben auch nicht verlangen. Bei den Kopfbällen von Dario Tadic nach dem Ausgleich und von Emir Dilaver in der Verlängerung war die Chance da. Kämpferisch haben wir alles gegeben und ich kann mich nicht erinnern, wann eine Mannschaft zuletzt an die 30 Standardsituationen von Rapid derart konsequent vereitelt hat. Auf diese Leistung können wir aufbauen. Die Burschen wissen jetzt, dass sie von der Spitze nicht so weit weg sind und diese Erkenntnis ist fast genauso wertvoll wie ein Sieg!“

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 18 36
2. CASHPOINT SCR Altach 18 36
3. FC Red Bull Salzburg 18 34
4. FK Austria Wien 18 34
5. SK Rapid Wien 18 24
6. RZ Pellets WAC 18 22
7. FC Admira Wacker Mödling 18 22
8. SV Guntamatic Ried 18 20
9. SKN St. Pölten 18 14
10. SV Mattersburg 18 11
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