09.04.2009, 15:00 Uhr

WIR FAHREN NICHT ALS FAVORIT NACH RIED

Wir fahren nicht als Favorit nach Ried

Ried war für den FK Austria Wien in den vergangenen Jahren nicht immer eine Reise wert. In den letzten zehn Begegnungen in Oberösterreich haben wir lediglich einen Sieg geholt, dafür fünf Niederlagen kassiert und vier Remis erkämpft. AG-Vorstand Thomas Parits hofft am Samstag auf einen Umschwung: „Wir müssen punkten, das wäre für den Verlauf der Meisterschaft und unser Selbstvertrauen jetzt sehr wichtig.“

 

Auch wenn wir nicht als Favorit am Freitag nach dem Training den Bus Richtung Innkreis besteigen, ist alles möglich. Der kurze Hänger, den wir in Salzburg hatten, sollte schon wieder aus den Köpfen sein. „Wenn wir wieder so auftreten wie zwischen den Niederlagen in Altach und Salzburg, dann werden wir auch in Ried nicht mit leeren Händen dastehen. Aber es ist ganz egal, wo und gegen wen wir jetzt spielen. Im letzten Viertel der Meisterschaft werden die Früchte der Arbeit geerntet, deswegen müssen wir jetzt den richtigen Rhythmus finden und einen kleinen Lauf starten“, steckt Parits hohe Ziele.

 

Die strengere Ansprache, die Coach Karl Daxbacher nach der Niederlage bei den Bullen gehalten hatte, war für den AG-Vorstand völlig berechtigt: „Wir haben es Salzburg viel zu leicht gemacht und waren in einigen Situation nicht clever genug. Aber das zählt für mich jetzt schon nicht mehr. Wir haben ein wichtiges Spiel vor uns und müssen die ganze Konzentration dahin gehend bündeln.“

 

Zudem gilt es, den Auswärts-Makel endlich abzulegen: Erstmals seit sieben Jahren haben wir keines der ersten drei Auswärtsspiele eines neuen Kalenderjahres gewonnen. Zuvor war das letztmals im Jahr 2002 der Fall.

 

Damit es für alle Violetten auch ganz Frohe Ostern werden!