28.10.2009, 13:30 Uhr

VIOLETTE SCHMANKERL ZUM 1. MEISTERSCHAFTSDRITTEL UND GEGNER KAPFENBERG

Violette Schmankerl zum 1. Meisterschaftsdrittel und Gegner Kapfenberg

Zwölf Meisterschaftspartien und damit exakt ein Drittel der Saison 2009/10 sind absolviert. Grund genug für www.fk-austria.at, sich auf die Suche nach interessanten Zahlen und Fakten zu den bisherigen Spielen der Veilchen zu machen und einen Blick auf die Duelle mit unserem heutigen Gegner Kapfenberg zu werfen:


- Wie in den vergangenen beiden Saisonen thront die Wiener Austria nach 12 Meisterschaftspartien an der Tabellenspitze der Bundesliga.

 

- Im Vergleich zur Spielzeit 2008/09 sind die Veilchen aber deutlich torgefährlicher geworden. Hatte die Austria zum selben Zeitpunkt des Vorjahres gerade einmal 16 Treffer zu Buche stehen, sind es heuer bereits 23 Ligatore und ein beachtlicher Punkteschnitt von fast 2,2 Zählern pro Partie. Bisher blieb man in der aktuellen Meisterschaft überhaupt noch in keiner Begegnung ohne Torerfolg. Auch im Europacup zählen die Violetten mit durchschnittlich fast 2 Toren in bisher sieben Matches zu den treffsichersten Mannschaften der Europa League.

 

- Die Bezeichnung „Jolly Joker“ bekommt bei der Truppe von Trainer Karl Daxbacher eine völlig neue Bedeutung: nicht weniger als 8 Tore von Wechselspielern (4x Meisterschaft, 4x Europacup) durften die Austria-Fans bisher schon bejubeln. Gerade elf Minuten standen die vier Joker „Momo“ Diabang , Emin Sulimani, Schumacher und Michael Liendl durchschnittlich für diese beachtliche Torausbeute auf dem Platz.

 

- Milenko Acimovic ist, wie schon in den Jahren zuvor, der violette Assist-Kaiser. In der Liga und im Europacup lieferte unser Primgeiger nicht weniger als 13 Torvorlagen und erzielte dazu noch 7 Treffer. Zusammengerechnet sind das in 19 Pflichtspielen bereits 20 Scorerpunkte für unseren Regisseur.

 

- Ein violettes Trio stand bisher in allen 12 Meisterschaftsspielen auf dem Platz und dabei stets von Beginn an. Milenko Acimovic (1047 Minuten), Joachim Standfest (1034 Minuten) sowie Florian Klein (1028 Minuten) sind gleichzeitig auch die einzigen drei Kaderspieler, die in der Liga die 1000-Minuten-Grenze durchbrochen haben.

- Bei Toren nach Standardsituationen sind die Veilchen auch in dieser Saison wieder eine Klasse für sich. Gleich 12 Mal klingelte es in der Liga bisher schon nach einem ruhenden Ball im Kasten des Gegners. Die Konkurrenz wie Salzburg (9 Mal) oder Rapid (6 Mal) kann hier nicht mithalten.

 

- Austria für Österreich  - der Name ist Programm, denn durchschnittlich stehen mit Abwehrchef Jacek Bak, Spielmacher Milenko Acimovic und einem Angreifer aus dem Stürmerduo „Momo“ Diabang oder Schumacher nur drei Legionäre in der Anfangsformation von Coach Karl Daxbacher. Zuletzt war dies regelmäßig rund um den Meistertitel in der Saison 1992/93 der Fall, als das Duo Valdas Ivanauskas und Arminas Narbekovas in einer ansonsten fast gänzlich rot-weiß-roten Truppe für Furore sorgten.

 

- Die Wiener Austria ist offiziell das fairste Team der Liga. Mit nur 21 Gelben Karten belegt man klar Platz eins in der Fair-Play-Wertung der Bundesliga. Der heutige Gegner Kapfenberg brachte es beispielsweise schon auf 34 Verwarnungen. Bad Boys der Liga sind Frenkie Schinkels Kärntner mit zwar nur 25 gelben Karten aber bereits vier Platzverweisen.

 

- In den vergangenen Tagen schon oft erwähnt und trotzdem immer wieder schön zu lesen: Die Wiener Austria ist mit dem überzeugenden 3:0-Sieg gegen den LASK in 21 Pflichtspielen im Horr-Stadion ungeschlagen. Eine fast schon unheimliche Serie, die hoffentlich auch noch in den drei verbleibenden Heimpartien gegen Sturm Graz, Austria Kärnten sowie Athletic Bilbao weiter ausgebaut werden kann.


- Überhaupt sind die Veilchen in den vergangenen fünf Jahren das mit Abstand heimstärkste Team der Bundesliga. Mit insgesamt nur neun Niederlagen in diesem Zeitraum liegt die Austria klar vor Rapid (14), Salzburg (15) und Sturm Graz (19).

 

- Die bislang letzte Niederlage gegen den heutigen Meisterschaftsgegner SV Kapfenberg gab es übrigens vor mehr als 50 Jahren: Im Herbst der Saison 1957/58 verlor man im Franz Fekete Stadion 2:3.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 18 36
2. CASHPOINT SCR Altach 18 36
3. FC Red Bull Salzburg 18 34
4. FK Austria Wien 18 34
5. SK Rapid Wien 18 24
6. RZ Pellets WAC 18 22
7. FC Admira Wacker Mödling 18 22
8. SV Guntamatic Ried 18 20
9. SKN St. Pölten 18 14
10. SV Mattersburg 18 11
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