07.01.2009, 15:40 Uhr

THOMAS PARITS VON STARKEM FRÜHJAHR ÜBERZEUGT

Thomas Parits von starkem Frühjahr überzeugt

Das Fußball-Frühjahr 2009 wird für den FK Austria Wien zur Kraftprobe. Nach dem misslungen Start in der Stadthalle ist der Blick aber schon wieder strikt nach vorne gerichtet. Bereits morgen, Donnerstag, beginnt der Countdown für die Vorbereitung auf die am 21. Februar startende Meisterschaft. Jetzt ist der Urlaub auch für die Legionäre und die Verletzten zu Ende, der erste Termin für alle ist das Training um 15 Uhr.

„Das Frühjahr muss optimal verlaufen. Wir haben alles dafür unternommen, damit wir wieder nach Marbella ins Trainingslager fliegen, um dort wie immer unter besten Bedingungen die Grundlagen legen zu können“, sagt AG-Vorstand Thomas Parits, der die Spieler deswegen auch in die Pflicht nimmt. „Marbella ist nicht billig, aber es bietet alle Voraussetzungen. Ich bin überzeugt, dass alle voll mitziehen werden, damit wir vom Start weg in die Bundesliga und das Cup-Viertelfinale bestmöglich vorbereitet gehen.“

Auch das Turnier in Prag, das am Samstag und Sonntag stattfindet, wird maximal ernst genommen. Jene Spieler, die schon auf dem Stadthallenparkett im Einsatz waren, werden auch in Prag über den Kunstrasen wischen. Dazu kommen noch Joachim Standfest und China-Import Sun Xiang. Sollte Rubin Okotie wegen seiner Bauchmuskelverletzung ausfallen, klettert Mamdaou Diabang am Freitag mit in den Bus nach Tschechien.

Parits erwartet bei diesem internationalen Turnier in der goldenen Stadt ein ganz anderes Gesicht als am vergangenen Wochenende, er wird ihnen nochmals die Wichtigkeit in einer Ansprache eintrichtern. „Wir werden uns dort anders präsentieren, müssen eine andere Leistung bieten, vertreten zudem Österreich. Wir haben weit mehr Qualität, waren beim Turnier in Wien aber zu leichtfertig mit unseren Möglichkeiten.“ Darüber hinaus hatten wir gleich am ersten Tag mit den Ausfällen von Philipp Netzer (Seitenbandriss und Teilabriss des hinteren Kreuzbandes im Knie) und Aleks Dragovic (Operation nach Nasenbeinbruch) mehr Verletzungspech als im gesamten Herbst.  

Ersatz für diese beiden Ausfälle gibt es vorerst nicht. „Aber wir bleiben am Ball. Wenn sich etwas ergibt, werden wir uns bemühen, eine gute Lösung zu finden. Wir sind generell nicht abgeneigt, haben zurzeit aber nicht sehr viel Budget frei“, erklärt der sportliche Vorstand. Vielleicht geht aber doch was, dann wartet in der Vorbereitung nicht nur auf die Spieler, sondern auch auf Thomas Parits viel schweißtreibende (Transfer)Arbeit.