03.06.2009, 14:45 Uhr

TEIL I: SCHMANKERL UND STATISTIKEN ZUR SAISON 2008/09

Teil I: Schmankerl und Statistiken zur Saison 2008/09

Die Saison 2008/09 ist  Geschichte und damit wird es wieder einmal Zeit, dass sich www.fk-austria.at auf die Suche nach statistischen Leckerbissen und anderen Schmankerl rund um die 36 Runden aus violetter Sicht macht:

 

- Überragender Akteur bei den Veilchen war in dieser Saison Milenko Acimovic. Mit 14 Toren ist er  der treffsicherste Mittelfeldspieler der gesamten Bundesliga. Dank seiner 12 Vorlagen kürte er sich darüber hinaus auch zum Topscorer der Veilchen. Wenn man bedenkt, dass Neo-Veilchen Zlatko Junuzovic der zweitbeste Assistgeber (14 Vorlagen) der abgelaufenen Spielzeit war, dürfen sich die Austria-Fans berechtigte Hoffnungen auf zukünftige Offensivfeuerwerke in Violett machen.

 

- Joachim Standfest ist mit sechs Treffern der torgefährlichste Abwehrspieler in der T-Mobile-Bundesliga. Erstmals seit Dezember 2004 (GAK-Admira 5:2) gelangen ihm zuletzt gegen Kärnten sogar zwei Treffer in einem Bundesligaspiel. Außenverteidiger Markus Suttner sicherte sich hinter Salzburgs Laszlo Bodnar mit fünf Vorlagen Platz zwei in der Assistwertung aller Abwehrspieler.

 

- Milenko Acimovic führt die Einsatzstatistik der Wiener Austria in der Saison 2008/09 an. Als einziger Spieler durchbrach unser Regisseur in der Meisterschaft mit 3.018 Einsatzminuten die Dreitausender-Grenze, dicht gefolgt von Tormann Szabolcs Safar (2.848 Minuten) und Jacek Bak (2.744 Minuten). Acimovic stand, so wie Rubin Okotie und Thomas Krammer, als einer von drei Austrianern in 34 von 36 Runden auf dem Platz.

 

- Die Austria war hinter Austria Kärnten das zweitfairste Team der Liga. Mit 73 gelben Karten und lediglich einem Ausschluss  bewiesen die Veilchen, dass sie auch ohne übertrieben Härte zum Ziel kommen. Emin Sulimani kassierte davon mit zehn Stück die meisten gelben Karten im Team. Ein Vergleich: Schlusslicht mit 106 Verwarnungen und gleich vier roten Karten ist Mattersburg, das mit Ilco Naumoski jenen Spieler mit den meisten gelben Karten (16) in seinen Reihen hat. „Böser Bube“ der Liga war überraschend Ivica Vastic vom LASK, der es alleine auf drei Platzverweise brachte.

 

- Kein anderer Verein hat in dieser Saison mehr Eigentore fabriziert als die Wiener Austria. Mit Xiang Sun, Joachim Standfest und Markus Suttner trafen gleich drei Violette zum Leidwesen von Trainer Karl Daxbacher ins eigene Tor.

 

- Insgesamt kamen in den 36 Meisterschaftsrunden 27 Akteure bei der Austria zum Einsatz. Meist eingewechselter Spieler war „Momo“ Diabang (13 Mal) vor Flankenflitzer Thomas Krammer (12 Mal). Zwar oft in der Startelf aber selten bei Abpfiff noch am Platz waren dafür Emin Sulimani und Mario Bazina, die in je 15 Meisterschaftspartien frühzeitig vom Platz genommen wurden.

 

- Mit Emin und Benjamin Sulimani waren in dieser Saison erstmals seit dem Gebrüderpaar Andi & Ernst Ogris wieder zwei Geschwister für Violett in einem Meisterschaftsspiel im Einsatz.

 

- Rubin Okotie ist auf einem guten Weg zum besten Eigenbaustürmer der Wiener Austria seit Andi Ogris zu werden. In seiner ersten vollen Saison 1986/87 schaffte unser ÖFB-Teamstürmer mit 14 Toren  (7 Assists) sogar einen besseren Wert als der ehemalige Austria-Fanliebling (6 Treffer), bei dem erst in seiner zweiten vollen Spielzeit mit 17 Ligatreffern der Knopf so richtig aufging.

 

- Der Wille, mitunter ein Tor zu erzielen, kann nicht nur bei Okotie zu regelwidrigen Aktionen führen. Gemeinsam mit Mario Bazina und dem Rapidler Stefan Maierhofer nahm der violette Youngster gleich acht Mal in dieser Saison die Hand zu Hilfe.

 

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. CASHPOINT SCR Altach 20 42
2. FC Red Bull Salzburg 20 40
3. SK Puntigamer Sturm Graz 20 39
4. FK Austria Wien 20 37
5. SK Rapid Wien 20 27
6. FC Admira Wacker Mödling 20 23
7. RZ Pellets WAC 20 22
8. SV Guntamatic Ried 20 20
9. SKN St. Pölten 20 18
10. SV Mattersburg 20 14
» zur Gesamttabelle