30.04.2009, 14:20 Uhr

SCHULNOTE 1 - LIZENZ OHNE AUFLAGEN BEKOMMEN

Schulnote 1 - Lizenz ohne Auflagen bekommen

Eigentlich hätte man beim FK Austria Wien heute eine Sektdusche nehmen können, stattdessen wird weiterhin mit vereinten Kräften an der wirtschaftlichen Stabilität gearbeitet. Nach Erhalt der Lizenz für die kommende Saison schwirren von Präsident Wolfgang Katzian abwärts alle schon wieder aus, um den Kuchen für 2009/10 noch ein kleines Stück größer machen zu können.

 

Schon lange hat man bei Violett nicht mit so großer Spannung auf ein Schriftstück gewartet. Umso mehr, als man immer von der Vollständigkeit und der Richtigkeit der abgelieferten Unterlagen überzeugt war. Dann am Morgen die erlösende Bestätigung, dass der Senat 5 der Bundesliga nach Prüfung und Evaluierung der eingereichten Papiere der Austria die Lizenz ohne Auflagen erteilt.

 

„Wir sind zwar nicht überrascht, aber dennoch erleichtert“, sagt AG-Vorstand Markus Kraetschmer, der mit seinem Team die Detailarbeit für diese wichtigen Unterlagen verrichtet hat. „Wir legen unsere Füße aber jetzt nicht in den Sand, vielmehr geht es darum, weitere, zusätzliche Sponsoren zu finden.“ Derzeit wird mit einem Budget zwischen 14 und 15 Millionen Euro für die kommende Saison gerechnet, schaffen wir die Qualifikation für den Europacup, könnte noch etwas mehr dabei herausschauen. Budgetiert ist allerdings nur die 1. Qualifikationsrunde.

 

„Deswegen ist die Teilnahme an einem internationalen Bewerb auch so wichtig“, erklärt der Wirtschaftsvorstand, „der Europacup ist eine wesentliche Präsentationsplattform und somit sehr interessant für etwaige Werbepartner.“ Der beste Beweis dafür: Die Austria war in der vergangenen UEFA-Cup-Saison mit ihren Auftritten gegen die Kasachen, Georgier und Polen zwölf Stunden mehr im TV zu sehen. Diese TV-Präsenz ist natürlich ein starkes Argument. „Qualifizieren wir uns also für das europäische Geschäft, werden weitere Vertragsabschlüsse ein Stück mehr realistisch“, so Kraetschmer.

 

Das Budget für 2009/10 auf die Beine zu stellen, war allerdings keine leichte Aufgabe, denn die Weltwirtschaftskrise hat alle fest in der Umklammerung. „Wir haben es mit großem Einsatz dennoch geschafft und sind jetzt schon wieder in sehr guten Gesprächen mit weiteren Partnern. Wir haben unsere Ideen und werden am Wochenende gemeinsam mit dem Präsidium die nächsten Schritte festlegen. Ich erinnere an letzte Saison, da ist es uns auch erst Anfang Juli gelungen, Scheich Al Jaber für uns zu gewinnen“, denkt Kraetschmer gerne daran zurück. 

 

Gelingt nochmals ein Deal dieser Kategorie, gibt es vielleicht wirklich die Sektdusche…

 

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. CASHPOINT SCR Altach 20 42
2. FC Red Bull Salzburg 20 40
3. SK Puntigamer Sturm Graz 20 39
4. FK Austria Wien 20 37
5. SK Rapid Wien 20 27
6. FC Admira Wacker Mödling 20 23
7. RZ Pellets WAC 20 22
8. SV Guntamatic Ried 20 20
9. SKN St. Pölten 20 18
10. SV Mattersburg 20 14
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