05.05.2009, 12:15 Uhr

PHILIPP NETZER VOR COMEBACK

Philipp Netzer vor Comeback

Philipp Netzer darf sich schön langsam die Hände reiben. Der 23jährige könnte am Wochenende sein Comeback in der ADEG-Liga feiern und vielleicht ist es gerade der Langzeitverletzte, der dem Spiel gegen den SC MAGNA Wr. Neustadt (Freitag, 18 Uhr, Horr-Stadion) den Stempel aufdrücken kann. Netzer, der sich Anfang Jänner das Seitenband im Knie gerissen hatte, ist seit Montag bei den Amateuren im Training und bereitet sich mit ihnen gemeinsam auf das Match vor.

 

Netzer war am Montag aber nicht der einzige, der Cheftrainer Karl Daxbacher beim Training der Kampfmannschaft fehlte. Gleich acht weitere Spieler mussten aufgrund von leichten Blessuren passen, ließen sich stattdessen intensiv behandeln und zogen jeweils ein intensives Individualtraining durch. Matthias Hattenberger, Markus Suttner und Aleksandar Dragovic haben muskuläre Probleme, konnten heute aber wieder leicht mittrainieren, Joachim Standfest wird aufgrund eines Muskelfaserrisses im Oberschenkel, den er sich gegen Mattersburg zugezogen hat, frühestens beim Saisonfinale gegen Kärnten wieder fit werden.

 

Florian Metz unterzieht sich heute noch einer Magnet-Resonanz-Untersuchung, da er beim Spiel der Amateure am Freitag in Gratkorn umgeknöchelt ist und seither über Schmerzen klagt. Auch Jacek Bak musste zuletzt individuell arbeiten, da eine alte Seitenband-Verletzung im Kniegelenk wieder akut wurde. Er konnte gemeinsam mit Sun Xiang, Suttner und Standfest heute nur leichtes Lauftraining absolvieren.

 

Wieder zurück in Wien ist Michi Madl. Er ließ sich bei einem Spezialisten in Salzburg seine Knorpelprellung, die ihn seit Februar quält, untersuchen. Vorerst wird er noch probieren, ohne Operation den Anschluss zu schaffen. „Ich mache kleine Fortschritte und denke immer positiv. Mehr als das und mein übliches Trainingsprogramm kann ich leider nicht machen“, nimmt er seine monatelange Verletzungspause bereits mit Humor.