06.03.2009, 13:00 Uhr

MIT DEM CUP-ELAN ZUM SIEG GEGEN DEN LASK

Mit dem Cup-Elan zum Sieg gegen den LASK

Mit dem Einzug ins ÖFB-Cup-Semifinale am vergangenen Dienstag hat die Wiener Austria erstmals in diesem Frühjahr angeschrieben. Gegen den LASK soll am Samstag im Horr-Stadion (18:00 Uhr) nun der erste Meisterschaftssieg im Frühjahr folgen. Das Erfolgsrezept gegen den LASK ist für Austria-Trainer Karl Daxbacher einfach: „Präsentieren wir uns ähnlich wie in der ersten Hälfte bei Sturm Graz, dann werden wir gegen den LASK gewinnen.“

 

Dafür ist, so der Austria-Coach, vor allem eines nötig: „Jeder einzelne Spieler muss sein Maximum geben und wirklich an seine Leistungsgrenze gehen. Lassen wir gerade bei unserer angespannten Personalsituation nur einige Prozent nach, dann wird es sehr schnell sehr gefährlich für uns. Die schmerzliche Niederlage in Altach vor einer Woche ist uns diesbezüglich noch in sehr guter Erinnerung.“

 

Die angesprochenen Verletzungssorgen sind auch nach der Sturm-Partie nicht kleiner geworden: Während Philipp Netzer (Seitenbandriss), Matthias Hattenberger (Bänderriss im Sprunggelenk), Michael Madl (Knorpelprellung im Knie) und Markus Suttner (Bänderüberdehnung im Knie) schon seit der Vorbereitung verletzt oder angeschlagen waren, gesellten sich rund um das Altach-Spiel mit Fernando Troyansky (Wadenmuskelzerrung) und Mario Bazina (Knöchelverletzung) weitere Ausfälle hinzu.

 

Nach dem Cup-Thriller gegen Sturm Graz am vergangenen Dienstag sind nun auch noch Jacek Bak und Milenko Acimovic (beide erlitten einen Schlag auf den Oberschenkel) mehr als fraglich. Gemeinsam mit Florian Metz, der seit gestern mit einer schweren Grippe außer Gefecht ist und dem jungen Amateur David Harrer, der gegen Altach erstmals auf der Bank sitzen sollte, erhöht sich die potentielle Ausfallsliste auf nicht weniger als zehn Spieler. Den gesperrten Thomas Krammer mit eingerechnet, fehlt Daxbacher damit eine komplette Mannschaft.

 

Dass von diesem gewaltigen Lazarett noch einige in letzter Sekunde fit werden könnten, ist für den Austria-Trainer nicht unbedingt zu erwarten: „Bei Acimovic, Bazina und Suttner stehen die Chancen höchstens fünfzig zu fünfzig. Alle anderen sind kein Thema.“ Trotz dieser Widrigkeiten will Daxbacher seine Truppe unter allen Umständen auf einen Sieg einschwören: „Wir gehen zwar geschwächt in dieses Match, aber als Wiener Austria muss man den Anspruch haben, jedes Heimspiel zu gewinnen.“

 

Was ihn für dieses Unterfangen optimistisch stimmt, sind vor allem die spielerischen Fortschritte, die ihn Graz zu beobachten waren: „Speziell vor der Pause haben wir Ball und Gegner sehr gut laufen gelassen. Setzen wir das auch gegen den LASK, am besten über neunzig Minuten, um, dann ist einiges möglich.“

 

Einen ähnlichen Kantersieg wie beim 5:0-Heimtriumph im Herbst erwartet Daxbacher nicht: „Damals war der LASK komplett am Boden und wir hatten mit einem direkten Eckballtreffer und einem Elfmetertor einen sehr günstigen Spielverlauf.“ Seit diesem letzten Aufeinandertreffen hat sich der LASK laut Daxbacher deutlich stabilisiert: „Auch dort passt noch lange nichts alles, aber sie haben doch Fortschritte gemacht. Neben ihren arrivierten Spielern rund um Michael Baur, Christian Mayrleb und Ivica Vastic wurde im Winter mit Roman Wallner einen weiteren Akteur verpflichtet, der definitiv Qualität hat. Der LASK ist ein Gegner, der nicht zu unterschätzen ist und wir werden mit dem nötigen Respekt an diese Aufgabe herangehen.“

 

Für AG-Vorstand Thomas Parits hat bereits jetzt eine entscheidende Phase der Meisterschaft begonnen: „Wir haben mit dem Cup-Bewerb zwar eine weitere Chance auf den Europacup, aber mehr auch nicht. Unabhängig davon müssen wir in der Meisterschaft in Schlagdistanz zu den Spitzenteams bleiben. Wir sind noch lange nicht Cup-Sieger. Jeder Spieler muss sich dessen bewusst sein und sich in den verbleibenden zwölf Runden dementsprechend präsentieren!“

 

 

Alle weiteren wichtigen Informationen zum LASK-Spiel:

Karten-Vorverkauf
Karten gibt es heute noch bis 17 Uhr in der Geschäftsstelle im Horr-Stadion oder bis 18:30 Uhr im GET VIOLETT Fanshop in der Praterstraße 59. Im Shop auch am Samstag von 9 bis 13 Uhr. Beim Stadion kann man am Samstag ab 15 Uhr im neuen MEGASTORE kaufen.

 

Bislang sind 5.950 Karten abgesetzt.


Kartenpreise

               
Rund um den Spieltag:

 

Eröffnung des GET VIOLETT-MEGASTORES


Sammelbus für Veilchenfans aus Niederösterreich


VIOLA PUB & VIOLA CAFE - die Öffnungszeiten im März 2009

 

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Anreise-Info Franz-Horr-Stadion & Infos zu Parkmöglichkeiten

 

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. CASHPOINT SCR Altach 20 42
2. FC Red Bull Salzburg 20 40
3. SK Puntigamer Sturm Graz 20 39
4. FK Austria Wien 20 37
5. SK Rapid Wien 20 27
6. FC Admira Wacker Mödling 20 23
7. RZ Pellets WAC 20 22
8. SV Guntamatic Ried 20 20
9. SKN St. Pölten 20 18
10. SV Mattersburg 20 14
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