26.02.2009, 11:53 Uhr

KEINE FRAGEZEICHEN BEIM VERSPÄTETEN AUFTAKT

Keine Fragezeichen beim verspäteten Auftakt

Der „Punkt X“ rückt näher. Mit einer Woche Verspätung wird der FK Austria Wien am Freitag das Bundesliga-Wochenende eröffnen. Das Spielfeld in Altach ist bespielbar, die Tribünen und Wege im und um das Stadion sollen unter kräftiger Mithilfe von Freiwilligen vom Schnee restlos befreit werden. „Wir versichern, dass wir von Vereinsseite alles tun, damit wir das Spiel um 19:30 Uhr anpfeifen können“, bekräftigt Altach-Geschäftsführer Christoph Längle auf der Klub-Homepage.

 

Und auch Ex-Coach Georg Zellhofer brennt bereits auf diese Partie: „Der Vorteil der Austria ist, dass sie eine eingespielte Truppe haben. Vor allem bei Standardsituationen sind sie brandgefährlich. Natürlich kenne ich viele Spieler, die unter meiner Ära bereits in Wien waren. Dies sollte kein Nachteil sein, zudem habe ich sie beobachten lassen."

 

Was wird Zellhofer von seinem Spion erfahren haben? Mit Sicherheit keine allzu großen Geheimnisse, denn sowohl das System wie auch die Aufstellung waren in allen Vorbereitungsspielen annähernd gleich. Somit wird es in Vorarlberg, wohin die Mannschaft bereits am Donnerstag Abend mit dem Flieger hinreist, keine großen Experimente geben. 

Auch sämtliche Fragezeichen hinsichtlich verletzter Spieler sind Geschichte. Markus Suttner muss wegen seiner Bänderdehnung im Kniegelenk noch pausieren, Philipp Netzer fehlt wegen der Seitenband-Verletzung, Matthias Hattenberger wegen seines Bänderriss im Sprunggelenk und Michi Madl laboriert noch an den Folgen der Knorpelprellung im Kniegelenk.

 

Die Stammelf ist fix, sie besteht aus den Männern, die schon im Herbst am meisten überzeugt haben. Überraschungen sind vorerst keine geplant. „Jeder sollte wissen, was er zu tun hat. Die Spieler kennen ihre Laufwege und sollten auch die nötige Sicherheit haben“, erklärt Daxbacher, der den erst 18jährigen David Harrer von den Amateuren ebenfalls in den Kader für das Altach-Spiel berufen hat.

In Wahrheit gibt es nur bei den Altachern Geheimnisse. Zellhofer hat sechs neue Spieler geholt und hat die Qual der Wahl. Der Vorteil: Etliche Altacher haben nur Vertrag bis Sommer und kämpfen um eine neuerliche Verpflichtung. Der Nachteil: Die Truppe ist nicht zusammen gespielt.

 

Kaum Verletzungssorgen in der Vorbereitung, nur positive Schlagzeilen in den vergangenen Wochen (Fertigstellung der Osttribüne, die Akademie-Finanzierung steht, neue Logen sowie ein Facelifting auf der Südtribüne etc.) – das schaut gut aus, wir sind gerüstet für das Frühjahr.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. CASHPOINT SCR Altach 20 42
2. FC Red Bull Salzburg 20 40
3. SK Puntigamer Sturm Graz 20 39
4. FK Austria Wien 20 37
5. SK Rapid Wien 20 27
6. FC Admira Wacker Mödling 20 23
7. RZ Pellets WAC 20 22
8. SV Guntamatic Ried 20 20
9. SKN St. Pölten 20 18
10. SV Mattersburg 20 14
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