06.04.2009, 14:32 Uhr

KAPITÄN BLANCHARD BEDANKT SICH BEI DEN FANS

Kapitän Blanchard bedankt sich bei den Fans

Die Wiener Austria ist getaumelt, dennoch sind die Fans wie eine stramme 1 hinter der Mannschaft in Salzburg gestanden. Das hat auch Kapitän Jocelyn Blanchard registriert, der den „Supporters“ der Violetten deswegen ein gutes Zeugnis ausstellt und ihnen ein außerordentliches Kompliment machen möchte. Besonders für das professionelle Verhalten findet der Leitwolf nur lobende Worte.

 

„Selbst nach dem Schlusspfiff haben sie uns verabschiedet und für uns apllaudiert. Ganz ehrlich, das hat mich stolz gemacht“, sagt der 36jährige, der auch im Namen seiner Mitspieler spricht: „Viele haben mich im Bus bei der Heimreise auf diese positive Stimmung angesprochen. Wir werden alles daran setzen, dass wir schon am Samstag in Ried davon etwas zurück geben können. Sie waren eine tolle Unterstützung, nochmals DANKE an alle Austria-Fans, die nach Salzburg gekommen sind.“

 

Immerhin waren alleine für den Fansektor 1.200 Karten verkauft worden, an die 200 Veilchen waren im gesamten Stadion in den „neutralen“ Sektoren. Blanchard weiß: „Salzburg liegt von Wien nicht um die Ecke, die Anreise dauert lange. Wenn man dann auch noch eine Niederlage wie am Samstag sieht, überlegt man es sich vielleicht, welche Auswärtstermine man sich noch in den Kalender schreibt. Es tut mir leid, dass wir so glatt mit 1:4 verloren haben, in Ried wird man ein ganz anderes Gesicht von uns sehen.“

 

Ob dort wieder Robert Almer als Schlussmann zupacken muss, steht noch nicht fest. Szabolcs Safar, der aufgrund von Schwindelgefühlen zur Halbzeit in der Kabine bleiben musste, wird jedenfalls auch heute noch nicht voll trainieren. Er dürfte sich einen Virus eingefangen haben, hat weiterhin leichte Schwindelanfälle. Auch Rubin Okotie hat es erwischt. Der Stürmer liegt seit Sonntag mit 39 Grad Fieber zuhause im Bett.

 

Dafür sind Milenko Acimovic und Sun Xiang auf einem guten Weg. Beide fehlten in Salzburg, da sie an an Oberschenkel-Muskelverletzungen laborieren, das Match in Ried wird allerdings noch etwas zu früh für ein Comeback sein.