25.11.2009, 13:00 Uhr

JUNUZOVIC & CO. BRENNEN GEGEN KÄRNTEN AUF WIEDERGUTMACHUNG

Junuzovic & Co. brennen gegen Kärnten auf Wiedergutmachung

Derby-Niederlagen schmerzen bekanntlich doppelt und gerade deshalb werfen sich die Veilchen derzeit im Training besonders ins Zeug. Die Augen sind mittlerweile wieder auf die nächsten Aufgaben gerichtet, der Fokus gilt bereits dem nächsten Gegner Austria Kärnten, der am kommenden Samstag (18:00 Uhr) in der Festung Horr-Stadion gastiert.

 

Ganz abgesehen davon, dass die Daxbacher-Truppe  die eindrucksvolle Heimserie in Favoriten bis zur Winterpause prolongieren will, steht das Motto Wiedergutmachung  groß im Raum. Ähnlich sieht das auch Mittelfeldmotor Zlatko Junuzovic, der im Derby zwar viele Kilometer machte, aber angesichts des unglücklichen Spielverlaufs kaum Möglichkeiten hatte, das Ruder herumzureißen. Möglichst schnell vergessen und nach vorne blicken, heißt es daher auch bei Junuzovic: „Wir haben einen schwarzen Tag erwischt und müssen gerade deshalb in den verbleibenden drei Meisterschafts-Spielen gegen Kärnten, Ried und Sturm das bestmögliche herausholen.“

 

Die vermeintlich leichteste Aufgabe steht am Samstag auf dem Programm, wenn Tabellenschlusslicht Austria Kärnten im Horr-Stadion gastiert. Für Junuzovic, der in zwei Saisonen fast 60 Spiele (3 Tore, 17 Assists) für die Klagenfurter absolvierte, ist es nur bedingt ein Wiedersehen mit alten Bekannten, kennt er doch vom aktuellen Kader nur mehr wenige Akteure: „Mehr als die Hälfte der Spieler ist neu dabei, aber mit einigen, wie beispielsweise Thomas Hinum, habe ich noch etwas Kontakt.“

 

Angeschlagene Gegner sind, wie man weiß, besonders gefährlich, auch wenn die Mannschaft für ihn, von der Qualität her, nicht mehr mit jener des Vorjahres zu vergleichen ist: „Der Aderlass war gewaltig. Kein Team übersteht solche Abgänge schadlos und auch der beste Trainer der Welt kann hier keine Wunder bewirken. Kärnten ist Letzter, wir sind im Spitzenfeld, also müssen wir gewinnen, auch wenn Pflichtsiege bekanntlich die schwierigsten sind.“ An einen Trainereffekt glaubt Junuzovic bei Kärnten übrigens nicht: „Bis jetzt steht noch kein Nachfolger fest und in den verbleibenden drei Tagen bis zum Match werden gravierende Änderungen kaum möglich sein.“

 

Das Rezept, um gegen Kärnten einen vollen Erfolg einzufahren ist für unsere Nummer 16 denkbar einfach: „Deutlich mehr Nachdruck entwickeln und dem Gegner mit der entsprechenden Aggressivität keine Zeit lassen, darauf zu reagieren.“ Gelingt das, dann sieht der Offensivturbo auch für die zwei verbleibenden Meisterschaftsspiele und die Europa League alle Chancen: „Auch neun Punkte sind in der Liga mit der entsprechenden Einstellung keine Utopie und am kommenden Donnerstag gegen Bilbao heißt es Hopp oder Drop. Zu verlieren gibt es nichts mehr und mit einem Sieg haben wir in Funchal vielleicht noch die kleine Möglichkeit aufzusteigen.“

 

Reichlich Optimismus also beim 22-Jährigen, der, so wie die ganze Mannschaft, mit viel Tatendrang und Engagement in die verbleibenden Wochen vor der Winterpause geht!

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 9 22
2. FC Red Bull Salzburg 9 18
3. SK Rapid Wien 9 16
4. CASHPOINT SCR Altach 9 16
5. FK Austria Wien 9 13
6. SV Guntamatic Ried 9 11
7. RZ Pellets WAC 9 9
8. FC Admira Wacker Mödling 9 9
9. SKN St. Pölten 9 6
10. SV Mattersburg 9 5
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