22.05.2009, 19:30 Uhr

IM CUPFINALE HEIßT ES HELM AUF UND DURCH!

Im Cupfinale heißt es Helm auf und durch!

Mit einer internen Aussprache hat der Freitag für die Spieler des FK Austria Wien begonnen. Das 0:4 beim LASK sitzt noch tief in den Knochen, so ein Desaster soll es kein zweites Mal geben, also haben das Trainerteam sowie AG-Vorstand Thomas Parits dies der Mannschaft eindringlich verdeutlicht. Im Fußball-Geschäft gibt es eben nicht nur die sonnigen Momente, derzeit heißt es Helm auf und durch! Nun wissen die Spieler hoffentlich, dass es fünf vor Zwölf ist, aber genauso wissen sie auch, was in ihnen steckt und dass sie eine Reaktion am Sonntag im Cupfinale in Mattersburg gegen Trenkwalder Admira (16:30 Uhr) zeigen müssen.

 

Der LASK hat die Austria an Christi Himmelfahrt gedemütigt. Keiner der Verantwortlichen wusste danach, ob er mehr geschockt oder wütend sein sollte über das, was auf der Linzer Gugl abgeliefert wurde. „Jetzt geht es aber auch gar nicht darum, Erklärungen für die Niederlage zu finden, sondern die Konsequenzen daraus zu ziehen“, sagt Trainer Karl Daxbacher. Eine davon ist, dass „sie wieder näher zusammen rücken und den Teamerfolg in den Mittelpunkt stellen müssen, persönliche Überlegungen zählen nicht“.

 

Parits ergänzt: „Wir haben alle gemeinsam eine offene Diskussion geführt, die sehr positiv verlaufen ist. Ich bin guter Dinge, dass sie verstanden haben, worum es geht und wie wichtig der Cupsieg für den Klub wäre.“ 

 

Klar ist, dass nun jeder einiges zulegen muss, denn in der LASK-Verfassung gewinnt man auch gegen ein Team aus der ADEG-Liga nicht. „Wir sind zwar der Favorit, aber der Unterschied ist nicht sehr groß. Ich habe mir in den vergangenen Wochen fünf Spiele der Admira angesehen, sie haben hohe Qualität und können mit ihrer Underdog-Rolle in diesem Finale wahrscheinlich ganz gut leben.“

 

Auch Kapitän Jocelyn Blanchard weiß: „Der Favorit sind wir nur auf dem Papier. In einem Finale hat jeder dieselben Fünfzig-Prozent-Chance und es kann immer alles passieren. Natürlich ist der Titel unser Ziel, aber wir dürfen die Admira nicht unterschätzen, ihr Kader hat Bundesliga-Niveau.“

 

Große Sprüche lässt bei Violett derzeit jedenfalls keiner raus, jeder weiß, dass am Sonntag ein Kraftakt nötig sein wird, um den vierten Pokalsieg in Folge zu feiern.

 


Austrias Weg ins Finale:
1. Hauptrunde     Bad Aussee - FK Austria Wien  1:5
2. Hauptrunde     Admira Amateure - FK Austria Wien 0:3
Achtelfinale        FC Lustenau - FK Austria Wien 1:5
Viertelfinale        Sturm Graz - FK Austria Wien 1:1 n.V. 3:5 i.E.
Halbfinale           Wr. Neustadt - FK Austria Wien 0:1


Admiras Weg ins Finale:
1. Hauptrunde     TSV Pöllau - Trenkwalder Admira  1:3
2. Hauptrunde     Trenkwalder Admira - SV Grödig 1:0
Achtelfinale         SV Würmla - Trenkwalder Admira  0:1
Viertelfinale        Trenkwalder Admira - SV Ried 2:2 n.V. 4:3 i.E.
Halbfinale            Austria Amateure - Trenkwalder Admira  1.3

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FC Red Bull Salzburg 35 78
2. FK Austria Wien 35 60
3. SK Puntigamer Sturm Graz 35 60
4. CASHPOINT SCR Altach 35 53
5. FC Flyeralarm Admira 35 46
6. SK Rapid Wien 35 43
7. SV Mattersburg 35 40
8. RZ Pellets WAC 35 39
9. SKN St. Pölten 35 37
10. SV Guntamatic Ried 35 35
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