27.04.2009, 14:59 Uhr

DREI HEIMSPIELE EIN KLEINER VORTEIL IM DUELL MIT STURM?

Drei Heimspiele ein kleiner Vorteil im Duell mit Sturm?

Die Bundesliga biegt auf die Zielgerade ein und verspricht zumindest im Kampf um Platz 3 sowie den Abstieg noch sehr spannend zu werden. Der FK Austria Wien hat dabei keine schlechte Ausgangsposition, auch wenn wir mit der knappen 2:3-Niederlage im Derby vorübergehend Platz 3 an Sturm Graz abgeben mussten. Aber: Wir spielen in den letzten fünf Runden noch drei Matches daheim und zwei auswärts, Konkurrent Sturm hat den Rest genau umgekehrt vor sich. Zudem sind von der Papierform her unsere Gegner auch die vermeintlich leichteren Aufgaben.

 

Zu viel möchte sich Coach Karl Daxbacher damit noch nicht beschäftigen, „aber jetzt kommen wir in die Phase, wo man sich die Auslosung natürlich genauer begutachtet“, sagt er und ergänzt: „Es sieht zwar etwas günstiger für uns aus, dennoch müssen wir unsere Partien auch erst gewinnen.“

 

Ein Punkt im Hanappi wäre deswegen ein feiner Polster gewesen, wenngleich es eine dieser seltenen Konstellationen ist, dass man nach einer Niederlage auch mit erhobenem Haupt durch die Stadt gehen kann. „Ich will grundsätzlich kein einziges Spiel verlieren, aber ich habe auch viel Positives dabei gesehen“, analysiert der Trainer, dem Mannschaft und Fans leid tun. „Wir haben uns gut präsentiert, sind selbstbewusst aufgetreten und haben schöne Tore sowie Kombinationen geboten. Die Leistung wird uns Auftrieb geben.“

 

Besonders auffällig war Rubin Okotie. Der 21jährige erzielte seinen ersten Bundesliga-Doppelpack und war laut einer Messung mit 29,7 km/h der Schnellste von allen Austrianern. „Er hat sich gut präsentiert, lernt ständig dazu. Es freut mich, dass er zuletzt so stark spielt“, meint Daxbacher, der abgesehen von Okoties Treffsicherheit – vier Tore in drei Spielen in Folge – noch einen weiteren Pluspunkt bei seinen Violetten ausmacht: „Wir stehen voll im Saft, das haben die späten Tore gegen Kapfenberg sowie das druckvolle Spiel gegen Rapid gezeigt. Wir werden also auch im Saisonfinish frisch genug für das Erreichen unsere Ziele sein.“

 

Das beweist auch eine andere Statistik: Wir haben mit 115.355 Meter weit mehr Laufarbeit verrichtet als die Rapidler mit 113.052 Metern.

 

Aber alles ist nur Zahlenspielerei und Spekulation, was zählt sind die tatsächlichen Ergebnisse auf dem Platz.

 

Restprogramm Austria: Mattersburg (h), Sturm (a), Altach (h), LASK (a), Kärnten (h).
Restprogramm Sturm: Altach (a), Austria (h), Kapfenberg (a), Salzburg (h), Ried (a).

 

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. CASHPOINT SCR Altach 20 42
2. FC Red Bull Salzburg 20 40
3. SK Puntigamer Sturm Graz 20 39
4. FK Austria Wien 20 37
5. SK Rapid Wien 20 27
6. FC Admira Wacker Mödling 20 23
7. RZ Pellets WAC 20 22
8. SV Guntamatic Ried 20 20
9. SKN St. Pölten 20 18
10. SV Mattersburg 20 14
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