30.06.2009, 13:58 Uhr

DAXBACHER ZURÜCK NACH WIEN, MICHORL AM RUDER

Daxbacher zurück nach Wien, Michorl am Ruder

Karl Daxbacher hat gestern Abend seine Siebensachen gepackt. Er hat das Trainingslager in Flachau kurzfristig verlassen, da er den heutigen Dienstag in Lindabrunn verbringen muss. Grund dafür ist ein weiteres Pflichtseminar für die UEFA-Pro-Lizenz. Schon heute Nacht wird er wieder zurück im Pongau sein.

 

Freilich bedeutete die Abwesenheit des Trainers aber nicht, dass die Mannschaft einen ruhigen Tag verbringen konnte. Ganz im Gegenteil: Es ging ordentlich zur Sache, und zwar für jeden einzelnen.  Nach einem ausgedehnten Aufwärmprogramm hieß es „balla balla“ für die Spieler.

 

Während AG-Vorstand Thomas Parits an der Outlinie mit Flachaus Bürgermeister, der zu einer Stippvisite vorbei kam, ausführlich plauderte, rückte Co-Trainer Sepp ins erste Glied und war den gesamten Tag heute der „Master of Ceremonies“. Den Geschmack unserer Profis dürfte er mit seiner Trainingsgestaltung genau getroffen haben, denn die Stimmung beim ca. einstündigen Schusstraining war sehr gut.

 

„Gemma, gemma, gemma“ oder „schneller, schneller, schneller“, schallte es immer wieder über das Feld, wobei das Training – diesmal wieder auf Rasen - über den ganzen Platz und die Übungen mit Torabschluss auf beide Spielhälften verteilt war. Bei einem Tor überwachte Michorl unserer „Kanoniere“, die aus allen Rohren feuerten, beim anderen stand Tormanncoach Franz Gruber, von dem auch immer wieder ein „geh, geh, geh, gib Gas!“ sowie ein „Bravo, Eisenfaust!“, zu hören war.

 

 

 

Mit „Eisenfaust“ meinte Gruber übrigens den erst 17jährigen Günther Arnberger, der sich den strammen Geschossen von Vorisek & Co. furchtlos entgegenwarf. Ebenso gut waren aber auch die Leistungen von Robert Almer und Heinz Lindner, die das beeindruckende Bombardement unserer Scharfschützen gut im Griff hatten.

 

Nach dem gemeinsamen Auslaufen war dann nach eineinhalb Stunden Schluss. „Wir haben unser Pulver aber noch nicht verschossen“, kündigte Michorl weitere „Munition“ für die Nachmittagseinheit an, die ebenfalls bei schwülen, aber trockenem Wetter stattfinden wird.

 

Ab Mittwoch wird Daxbacher wieder das Zepter schwingen, um 18 Uhr spielen wir morgen in Pfarrwerfen gegen Metalurg Saporoschje.