22.01.2009, 00:40 Uhr

DAXBACHER FEILT AM SYSTEM

Daxbacher feilt am System

Bevor es am Montag in das Trainingslager nach Marbella geht, wird morgen (Freitag) noch einmal in Wien getestet. Der FK Austria Wien trifft dabei in Floridsdorf auf den FAC (16:30 Uhr). Trainer Karl Daxbacher hat bei diesem Vorbereitungsspiel vor allem eines im Visier: Feilen am System.

Bereits im Herbst hat die Austria von einem 4-4-2 auf ein 4-3-2-1 umgestellt. Phasenweise funktionierte das bereits sehr gut, nun soll es in den verbleibenden Wochen bis zum Saisonstart am 21. Februar gegen Sturm Graz optimiert werden. „Spiele wie jenes gegen den FAC sind prädestiniert für die Umsetzung solcher Vorgaben“, sagt Daxbacher, der auch verschiedene Elemente wie die Laufwege oder schnelleres Herausspielen aus der Defensive automatisieren möchte.

Zudem fordert der Coach von seiner Mannschaft einen eisernen Willen. „Die Vorbereitung ist kein Honiglecken, das ist uns bewusst. Es ist klar, dass nicht jeder frisch sein kann in dieser Phase. Dennoch verlange ich, dass jeder bereit ist sich zu überwinden, auch wenn die Beine müde sind.“

 

Grundsätzlich ist Daxbacher mit dem Verlauf der bisherigen Vorbereitung sehr zufrieden. „Wir konnten unser Programm bis auf wenige Ausnahmen voll durchziehen. Aufgrund der Wetterkapriolen und der Platz-Thematik mussten wir hie und da etwas improvisieren, das wird sich aber vor allem in den nächsten zwei Wochen deutlich verbessern. In Marbella, wo bis vor kurzem Hertha BSC und Borussia Dortmund auf derselben Anlage wie wir ihre Einheiten absolviert haben, sollen die Trainingsmöglichkeiten unseren Informationen nach optimal sein. "Wir werden dort schöne Plätze zum Trainieren vorfinden, die sind für eine gute Vorbereitung unbedingt notwendig", erklärt der Trainer.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 9 19
2. FC Red Bull Salzburg 9 18
3. FK Austria Wien 9 15
4. SK Rapid Wien 9 13
5. LASK 9 13
6. FC Flyeralarm Admira 9 13
7. CASHPOINT SCR Altach 9 12
8. RZ Pellets WAC 9 11
9. SV Mattersburg 9 6
10. SKN St. Pölten 9 2
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