14.03.2009, 19:57 Uhr

AUSTRIA SETZT DIE POSITIVE SERIE IN KLAGENFURT FORT

Austria setzt die positive Serie in Klagenfurt fort

Der FK Austria Wien wahrt den Anschluss an die Tabellenspitze. Nach den zuletzt gezeigten Glanzpunkten war es beim 1:1 in Kärnten aber eher eine beschwerliche Angelegenheit, obwohl es in der heißen Schlussphase eine große kämpferische Leistung war und somit der positive Lauf prolongiert wird.

 

Milenko Acimovic, der Kärnten-Spezialist. Geht es in dieser Saison gegen die Truppe vom Wörthersee, dann ist der Slowene fixer Bestandteil der Torschützenliste. In allen drei Duellen in diesem Spieljahr hat der „Playmaker“ einmal getroffen, so auch an diesem Wochenende.

 

Aber diesmal machte er es sehr spannend, erst fünf Minuten vor dem Ende gelang ihm der so wichtige Ausgleichstreffer aus einem Konter, den er mustergültig mit einem überlegten Schuss flach ins Eck abschließen konnte.

 

Trainer Karl Daxbacher musste kurz vor Spielbeginn improvisieren, da Joachim Standfest nicht fit wurde. Er war zwar mit im Stadion, konnte wegen eines Magen-Darm-Virus aber nur auf die Bank gesetzt werden. Damit kam Lukas Mössner zu seinem insgesamt dritten Bundesliga-Einsatz für Violett, den ersten von Beginn an.

 

Mit dieser nicht geplanten Rochade war auf der Bank kein einziger Offensivspieler mehr, die waren alle krank oder verletzt daheim geblieben. Das änderte aber nichts am Vorwärtsdrang der Veilchen, die sich bei den heimstarken Kärntnern (nur zwei Niederlagen in elf Spielen) nicht versteckten.

 

Die Austria-Chancen? Erstmals gefährlich wurde es durch einen Acimovic-Freistoß, der von der Außenstange wegsprang (14.), Rubin Okotie setzte einen Drehschuss nur um Zentimeter am langen Eck vorbei (28.) und abermals stand Acimovic im Mittelpunkt, sein Weitschuss ging aber knapp drüber (39.).

 

Die Klagenfurter hatten durch Schumacher (26.), Jagne (40.) und Junuzovic (45.) für Gefahr gesorgt, bis zur Pause blieb es aber beim 0:0.

 

Mit Fortdauer der Partie schwanden bei beiden Teams die Kräfte, wobei Emin Sulimani nach einem Konter, der über Dragovic und Acimovic gefahren wurde, nur an Keeper Schranz scheiterte (76.). Das war die bis dahin größte Chance des gesamten Spiels.

 

Stattdessen gelang aber den Klagenfurtern der Treffer: Nach einem Eckball landete der Kopfball-Befreiungsversuch bei Thomas Hinum, der volley mit einem unhaltbaren Schuss aus zehn Metern traf.

 

Aber das Imperium schlug fast postwendend zurück! Mit Milenko Acimovic und seinem 13. Saisontor, kein anderer Mittelfeldspieler hat in den letzten fünf Jahren so oft in einer Bundesliga-Saison getroffen. Der Mann ist Gold wert, Platz 3 ist damit weiterhin fest in unserer Hand.

 

Ebenfalls sehr erfreulich: Matthias Hattenberger feierte nach fünf Monaten wieder ein Comeback in der Bundesliga, er spielte zuletzt am 5. Oktober 2008.

 

Austria Kärnten: Schranz; Hinum, Riedl, Pusztai (82., Chaile), Ortlechner;  Jagne (66., Sand), Weber, Junuzovic, Bukva, Sandro; Schumacher (90., Dollinger).

 

FK Austria Wien:  Safar; Krammer (82., Schiemer), Bak, Schiemer, Suttner; Sulimani, Blanchard, Sun; Mössner (58., Hattenberger), Acimovic; Okotie.

 

Gelb: Okotie, Schiemer (gesperrt).

 

Tore: Hinum (81.); Acimovic (85.).

 

Hypo-Group-Arena; SR Messner; 8.100.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 19 44
2. FC Red Bull Salzburg 20 43
3. SK Rapid Wien 20 34
4. FC Flyeralarm Admira 20 31
5. LASK 20 27
6. CASHPOINT SCR Altach 20 25
7. FK Austria Wien 19 23
8. SV Mattersburg 20 21
9. RZ Pellets WAC 20 16
10. SKN St. Pölten 20 7
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