10.11.2009, 14:20 Uhr

ALMER FREUT SICH AUF EINE NEUE EPISODE

Almer freut sich auf eine neue Episode

Vorhang auf für ein neues Abenteuer. Für Robert Almer beginnt morgen so etwas wie eine andere Zeitrechnung. Der 25-Jährige wurde erstmals in seiner Karriere zum A-Nationalteam eingeladen und darf sich damit auf höchster Ebene präsentieren. Gegner wird am 18. November Europameister Spanien sein, ab morgen Mittwoch, wird der Kader in Bad Tatzmannsdorf zusammen gezogen. Wie er damit umgeht, erzählt er im Interview mit www.fk-austria.at.

 

Robert, Hand aufs Herz - schon nervös, wenn du dem Teamchef morgen erstmals die Hand zur Begrüßung schütteln wirst?
„Nein, nervös bin ich sicherlich nicht, das bin ich prinzipiell nicht. Es wird aber natürlich etwas Besonderes für mich sein, wenn ich ins Camp einrücke. Ich werde versuchen, mein Bestes zu geben und einen starken Eindruck zu hinterlassen.“

 

Was erwartest du dir von dieser Woche?
„Sehr viel. Ich möchte neue Eindrücke sammeln und mich weiterentwickeln. Es wird sicher auch interessant sein, wieder einmal ein anderes Tormanntraining zu sehen, mit Franz Wohlfahrt habe ich bis auf ein paar Tage in Untersiebenbrunn noch nie gearbeitet.“

 

Hast du mit der Nominierung gerechnet?
„Gerechnet nicht, aber insgeheim hofft man schon immer wieder. Aber dass es ausgerechnet jetzt so gekommen ist, ist überraschend, da ich ja kein Stammspieler bin.“

 

Wie schwer ist es eigentlich sich darauf einzustellen, wenn man einmal spielt, dann wieder pausiert und wieder spielt?
„Das Schwierige ist nicht, dass man vielleicht während der Partie plötzlich rein muss, wenn sich der andere verletzt. Viel härter ist, dass man sich täglich motiviert, im Training Vollgas gibt und die Spannung aufrecht hält. Aber ehrlich gesagt müssen das auch Feldspieler machen, die nur wenige Einsätze pro Saison bekommen.“

 

Macht einen das innerlich härter?
„Man wird mit der Zeit abgebrühter und lernt, dass man nie den Kopf in den Sand stecken darf.“

 

Hast du dir schon Gedanken über die Zukunft gemacht?
„Ich warte einmal ab, was Szabolcs Safar macht und sich alles bei der Austria weiterentwickelt. Wir beide verstehen uns zwar sehr gut und respektieren uns, aber es kann eben nur einer spielen.“

 

Nach der Mini-Niederlagen-Serie haben wir gegen Sturm Graz endlich wieder Selbstvertrauen mit einem Sieg getankt, geht’s jetzt weiter aufwärts?
„In Kapfenberg oder Wr. Neustadt hat uns das gewisse Etwas gefehlt, deswegen haben wir dort verloren. Gegen Bremen kann man immer verlieren. Aber auch dort war schon wie gegen Sturm wieder Aggressivität im Spiel, die letztendlich auch den Erfolg zurück gebracht hat. So müssen wir weitermachen!“   

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 9 22
2. FC Red Bull Salzburg 9 18
3. SK Rapid Wien 9 16
4. CASHPOINT SCR Altach 9 16
5. FK Austria Wien 9 13
6. SV Guntamatic Ried 9 11
7. RZ Pellets WAC 9 9
8. FC Admira Wacker Mödling 9 9
9. SKN St. Pölten 9 6
10. SV Mattersburg 9 5
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